Klimabildung im Rahmen des Integrierten Klimaschutzplans Hessen 2025 (IKSP)

 

Der Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025 (IKSP) führt Bildung als Querschnittsthema auf. Klimabildung ist hierbei als eine der prioritären Maßnahmen benannt worden, deren Umsetzung bis 2019 begonnen werden.

Ziel der Maßnahme Klimabildung ist es, in Schulen Beispiele guter Praxis zu identifizieren, zu bündeln, zu verstetigen und in die Breite zu tragen. Bei einigen der in der ANU Hessen organisierten Kompetenzzentren BNE (Umwelt- und Nachhaltigkeitszentren) besteht bereits ein vielfältiges Angebot an Klimabildungsmaßnahmen mit verschiedenen Schwerpunkten, Zielgruppen und Methoden. Die Zentren sind in den regionalen Bildungslandschaften verankert und über die ministeriumsübergreifende Zertifizierung in ihrer Qualität gesichert.

Nach einer Prüfung der bisher existierenden Programme und Maßnahmen wurden vier Handlungsfelder identifiziert, die im Rahmen der Maßnahme Klimabildung über drei Jahre vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) gefördert werden:

 

  • Lernwerkstatt Klimawandel Sekundarstufe I
  • Schuljahr der Nachhaltigkeit Primar − Klimamodule
  • Schuljahr der Nachhaltigkeit Sekundarstufe I
  • Kooperation Klimabildung & Energieberatung

 

Verantwortliche:

Ansprechpartnerin bei der ANU Hessen e.V. für die Gesamtkoordination der vier Projekte ist:

 

Isabel Häfner, isabel.haefner[at]anu-hessen[.]de
Tel.: 069/212-73965

 

Weitere Informationen finden Sie auf dem Klimabildungsportal www.klimabildung-hessen.de


Lernwerkstatt Klimawandel Sek I

Die in der Vergangenheit vom Wassererlebnishaus Fuldatal entwickelte Lernwerkstatt Klimawandel in Hessen für weiterführende Schulen wird im Zuge dieses Projekts überarbeitet, durch geeignete Module anderer Umweltbildungszentren (UBZ) ergänzt und anschließend vervielfältigt. Die hessenweite Durchführung der personengeleiteten Lernwerkstatt erfolgt über die regionalen Partner, z.B. die hessischen regionalen UBZ.

Das Angebot ist modular aufgebaut und umfasst die Schwerpunktthemen „Naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels“, „Folgen des Klimawandels und Anpassungen“ sowie „Klimaschutz“. In allen Modulen wird sowohl der Bezug zu globalen Aspekten als auch zum Bundesland Hessen und im Besonderen zum IKSP hergestellt.

Die jeweils 4-stündigen Module sind praxisorientiert gestaltet (z.B. durch eine Reihe von Experimenten) und richten sich an die Jahrgangsstufen 8 bis 10. Sie werden von qualifizierten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführt.

Es werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifiziert, die, angebunden an ein regionales Umweltbildungszentrum oder ein BNE-Netzwerk, die Module durchführen.

Ansprechpartnerin am AZN Natur-Erlebnishaus Heideberg e.V. ist Margarita Lange, margarita.lange[at]deazn-vogelsberg[.]de

SdN Primar − Klimamodule

In sechs Modellregionen in Hessen wurden in der Vergangenheit im Rahmen des Schuljahrs der Nachhaltigkeit (SdN) die Module „Klimawandel und Klimaschutz“, „Energie“ und „Ernährung“ neben weiteren Themenbereichen erfolgreich erprobt. Ziel des Projekts „Klimabildung aus dem SdN Primar“ ist es nun, die Umsetzung der drei Module auf Grundschulen auszuweiten, die bisher noch nicht am SdN teilgenommen haben und sich auf den Weg zur „Schule der Nachhaltigkeit“ begeben wollen. Die jeweils 4-stündigen Module richten sich an die Jahrgangsstufen 3 und 4. Ziel ist es, an den Schulen jeweils alle drei Modulthemen umzusetzen.

Es werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifiziert, die, angebunden an ein regionales Umweltbildungszentrum oder ein BNE-Netzwerk, die Module durchführen.

Ansprechpartnerin bei der ANU Hessen e.V. ist Tina Beutel, tina.beutel[at]anu-hessen[.]de

 

 

SdN Sek I

In diesem Projekt setzt sich ein ganzer Jahrgang (6/7) einer Schule mit dem Klimawandel und einer nachhaltigen Entwicklung auseinander. Themen wie Energie, Mobilität oder Ernährung werden durchleuchtet und über ihre Auswirkungen auf das Klima miteinander verknüpft. Für die Schülerinnen und Schüler wird im Verlauf der aufeinander aufbauenden Einheiten klar: Es gibt kaum etwas in unserem Alltag, das nichts mit dem Klima zu tun hat.

Das breit angelegte Projekt bietet insgesamt 20 Stunden personengeleitete Bildungseinheiten pro Schulklasse, Fortbildungen für die Lehrkräfte und eine Beratung für die Schule. So sollen die Einrichtungen bei der Entwicklung von Strukturen zur Verstetigung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Klimabildung optimal unterstützt werden.

Nach einer ersten Erprobung Ende 2018 startet die Pilotphase des Projekts in 2019 mit fünf Schulen.

Ansprechpartnerin bei Umweltlernen in Frankfurt e.V. ist Iris Ziller, iris.ziller[at]stadt-frankfurt[.]de

 

 

Kooperation Klimabildung & Energieberatung

Mit diesem Teilprojekt wird eine systematische Kooperation zwischen Umweltbildungszentren (UBZ), Energieberatungszentren (EBZ) und regionalen BNE-Netzwerken gefördert. Ziel ist es, die unterschiedlichen und sich ergänzenden Kompetenzen zu bündeln und Synergien zu schaffen. Hierfür werden ein offener Austausch und Dialog angestoßen und Möglichkeiten einer produktiven Zusammenarbeit ausgelotet. Energieberatung und Klimabildung sollen gemeinsam gedacht werden, sich gegenseitig ergänzen und wechselseitig verstärken. Die Einbeziehung von Wissenschaft als weiterem Partner ist wünschenswert.

Ende November 2018 und im Januar 2019 finden vertiefende Workshops mit Vertretern von UBZ und EBZ in Form eines „Utopischen Salons – Klimaschutz und Klimabildung gemeinsam denken“ statt.

Ansprechpartner bei Umweltlernen in Frankfurt e.V. ist Michael Schlecht, michael.schlecht[at]stadt-frankfurt[.]de


Gefördert durch:

Wo wir zu finden sind

Adresse:

ANU Hessen e.V. Frankfurter Str. 74 65439 Flörsheim-Weilbach

Tel: 06192/201-6701
Fax: 06192/201-76711

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