Save The Date: „Land hat Zukunft“ am 4. Mai in Wetzlar

Das Kompetenznetzwerks für die Ländlichen Räume lädt am  4. Mai 2023 zu der öffentlichen Veranstaltung „Kompetenznetzwerk Ländliche Räume – Wege zum Zukunft(s)Dorf“ mit Podiumsdiskussion und anschließendem, interaktiven Raum für Austausch und Vernetzung ein. Zusammen mit den Institutionen, Organisationen und Verbänden des Kompetenznetzwerks und weiteren Akteur:innen will die Verantsaltung gemeinsam mit Ministerin Priska Hinz sowohl die Stärkung der vielseitigen Qualitäten der Region, als auch die Attraktivität der Diversität und die zahlreichen, neuen Impulse für die regionale Wirtschaft in den Fokus nehmen. Die ANU Hessen ist Teil dieses Netzwerkes und wird mit RENN.west an der Veranstaltung beteiligt sein.
Mit fachlicher Begleitung werden wir im Anschluss zur Podiumsdiskussion den Austausch zu Erfolgsfaktoren und Lernerfahrungen vertiefen und die Bedeutung von Kooperationen und Netzwerken im ländlichen Raum herausstellen.

„Kompetenznetzwerk Ländliche Räume – Wege zum Zukunft(s)Dorf“
Am 4. Mai 2023 von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr
In der Stadthalle Wetzlar – Kongress und Kulturzentrum.

Kompaktreihe „Bildungslandschaften für gute Zukunft“ zieht positive Bilanz

Im Herbst 2022 fand ausgerichtet von der hessischen RENN.west Partnerin, der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V., die erste Kompaktreihe „Bildungslandschaften für gute Zukunft“ statt. Gute Praxisbeispiele aus der RENN.west Region, also aus Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, standen hier im Fokus. Drei online Module führten in das Konzept von Bildungslandschaften ein und gaben einen Einblick in Herausforderungen wie auch in Potentiale von Bildungslandschaften. Sie brachten zivilgesellschaftliche und kommunale Akteur*innen in den bundeslandübergreifenden Austausch und beleuchteten aktuelle, in Bildungslandschaften bearbeitbare Themen wie Fachkräftebedarfe in den Bereichen Energie- und Ernährungswende.

In Modul 1 lag der Fokus auf dem Kennenlernen des „Konzeptes Bildungslandschaft“ und dessen möglichen und bereits eindrücklich feststellbaren Rolle im Transformationsprozess. Unterstützt wurde das Modul dabei vom Fields Institut, das aktuell ein vom Umweltbundesamt finanziertes Qualifizierungsangebot zum „Bildungslandschaftsmanager*in für nachhaltige Entwicklung“ anbietet. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden die vielfältigen Zugänge und unterschiedliche  Entstehungswege von Bildungslandschaften beleuchtet.

Modul 2 widmete sich den unterschiedlichen bestehenden Strukturen und Programmen von Bildungslandschaften. Hier wurden sowohl bundesweite als auch landesspezifische Programme der vier RENN.west Bundesländer vorgestellt. In einer Diskussion mit Julia Klausing, von der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Hessen, und Dr. Lea Schütze, vom Kompetenzzentrum Bildung – Nachhaltigkeit – Kommune, wurde beleuchtet, wie kommunal geprägte Bildungslandschaften und zivilgesellschaftliche Bildungslandschaften, Netzwerke oder Akteur*innen voneinander lernen, zusammenarbeiten und so voneinander profitieren können.

Den Abschluss der Online-Reihe bildete Modul 3. Hier standen die zwei Jahresthemen von RENN.west im Vordergrund. So wurde in einer Fishbowl-Diskussion gemeinsam mit den Teilnehmenden reflektiert, inwiefern Bildungslandschaften zur Lösung von Problemen nicht nachhaltiger Entwicklung im Bereich „Klimaschutz und Energiewende“ sowie im Bereich „Agrar- und Ernährungssysteme“ beitragen können. Beispiele hierfür kamen unter anderem vom Amt für Schule und Bildung, Abteilung Bildungsmanagement und -planung der Stadt Kassel, vorgetragen von Frau Chwalek. So arbeitet die Stadt Kassel im Zuge ihres Programms „Bildungskommune“ an Handlungsempfehlungen für eine Bildungsstrategie zur Fachkräftesicherung entlang der Bildungskette. Einen besonderen Stellenwert wird darin die Nachwuchsgewinnung in klimarelevanten Handwerksberufen einnehmen.

In einem optionalen Präsenztermin Anfang Dezember im Ökohaus Frankfurt konnten sich interessierte Teilnehmende in Form von kollegialem Austausch persönliche Beratung für eigene aktuelle Herausforderungen einholen. Gemeinsam wurde herausgearbeitet, welchen Rückenwind in Form von verbesserten Rahmenbedingungen, Finanzierung und Maßnahmen, sich die Teilnehmenden kommunal und auf Landesebene für ihre Arbeit in Bildungslandschaften wünschen. Zudem wurde erarbeitet, welche Schlüsselakteur*innen in Kommunen und im Land es braucht, damit Bildungslandschaften wirksam sind bzw. wirksam werden können.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe ist eine umfassende Materialsammlung, inklusive Verlinkungen zu den Praxisbeispielen aus der Veranstaltungsreihe entstanden, die Sie hier einsehen können.

Energiewende-Held*innen! Berufliche Orientierung für Energiewende relevante Ausbildungen

Vergangene Woche war Woche der Ausbildung der Bundesagentur für Arbeit. Rund 400 interaktive Veranstaltungen fanden bundesweit vom 13.-17. März statt, um Jugendlichen aufzuzeigen, wie vielfältig die 324 Ausbildungsberufe in Deutschland sind, dass diese modern und attraktiv sind und Spaß machen können. Nicht nur das, viele Ausbildungsberufe bilden „das Rückgrat“ unserer Gesellschaft, sind in höchstem Maße systemrelevant und sichern unsere Entwicklungsfähigkeit und Zukunft als Gesellschaft. So stand die Woche der Ausbildung vor Allem unter dem Motto: „Ausbildung ist Zukunft“.

Dies wird auch deutlich, wenn man z.B. einen Blick auf die Zielsetzungen des Klimaschutzplans und die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende wirft. Diese Ziele lassen sich nicht ohne eine Vielzahl engagierter und zukunftsorientierter Fachkräfte, insbesondere im handwerklich-technischen Bereich, erreichen.

Doch welche Berufe verbergen sich überhaupt hinter der Energiewende? Und was macht diese Berufsausbildungen attraktiv für Jugendliche?

Im Projekt Energiewende-Held*innen! werden Energiewende relevante Ausbildungsberufe deshalb sichtbar und greifbar gemacht. Unsere außerschulischen Praxispartner*innen ermöglichen erstmals teilnehmenden Jugendlichen bis August 2023 lebendige Einblicke in das Arbeitsfeld der Energiewende in vier spannenden Berufsorientierungsangeboten in Hessen. Die Jugendlichen sollen neben dem Verstehen der Gesamtzusammenhänge entsprechende Berufe wie Elektroniker*in, Anlagenmechaniker*in oder Metallbaufachkraft kennenlernen, erleben und ausprobieren. Durch den Austausch mit Fachkräften und Auszubildenden, das aktive Ausprobieren von typischen Berufsinhalten und Besichtigungen regionaler Betriebe und Energiewende-Baustellen, erhalten die Jugendlichen einen realistischen Einblick in die verschiedenen Berufe und deren Wirkungsbereich und gleichzeitig neue Impulse für Ihre Berufswahl.

Das Projekt wird koordiniert durch die ANU Hessen und ist gefördert durch das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Weitere Infos zu den Berufsorientierungsangeboten und allen weiteren Projektaktivitäten finden Sie hier.

13. März 2023
Auftakt des N-Forums im neuen Jahr

Am 13. März hat sich das N-Forum Hessen zum ersten Treffen des Jahres 2023 virtuell mit 25 Personen getroffen. Bisherige Mitglieder und das RENN.west Hessen Team begrüßten neue Mitglieder im N-Forum, die beispielsweise aufgrund der neuen thematischen Schwerpunkte aufgenommen wurden. Wie die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit in Hessen in den Bereichen „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“, „Verkehrswende“ und „Kreislaufwirtschaft“ gelingen kann, wird die Mitglieder des N-Forums in 2023 beschäftigen. Als inhaltliche Einführung und zur thematische Rahmung stellte Joána Klug, Koordinatorin des N-Forums, die Ziele und Transformationsbereiche der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie vor. Monika Berger, Referatsleiterin Hessische Nachhaltigkeitsstrategie, gab einen Einblick in die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Als Auftakt einer Zukunftswerkstatt, die sich über die nächsten Treffen des N-Forums strecken wird, sammelten die Mitglieder in einer interaktiven Arbeitsphase aktuelle Herausforderungen und Probleme innerhalb der Transformationsbereiche in Hessen. Daneben stand bei dem Auftakttreffen das gegenseitige Kennenlernen der Mitglieder im Vordergrund. Das nächste Treffen wird in Präsenz im Mai in Kassel bei einem hessischen Best-Practice-Beispiel nachhaltigen Bauens und Wohnens stattfinden.

17. November 2022
Kurzbericht 4. Sitzung N-Forum Hessen

Das N-Forum widmet sich zum Jahresabschluss dem Klimaschutz

Am 17. November 2022 hat das vierte Treffen des N-Forums stattgefunden. Wie lokale Klimaschutzstrategien entwickelt und umgesetzt werden können, welche Rolle dabei Beteiligungsverfahren spielen und wie die notwendige Fachkräftesicherung gelingen kann, dazu diskutierten die im N-Forum vertretenen Klimaschutzmanager*innen auf dem virtuellen Podium. Als hessisches Good-Practice-Beispiel präsentierte Pauline Pfeil vom hvv die Ergebnisse der Pilotregion Regionalverbund mittelhessischer Volkshochschulen, die sich mit der Einbindung von Kommunen und der Zivilgesellschaft in den Themenbereich Klimaschutz und Energiewende beschäftigt hat. Abschließend blickten die Mitglieder gemeinsam auf das erste Jahr ihrer Arbeit im N-Forum zurück. Da sie die fachlichen Diskussionen, den vertrauensvollen Erfahrungsaustausch und das Kennenlernen hessischer Transformationsprojekte sehr schätzten, wollen sie auch im Jahr 2023 weiter zusammenarbeiten.