Bildungslandschaften

Die ANU Hessen versteht Bildungslandschaften als regionale Netzwerke von Bildungsakteur*innen, die gemeinsam daran arbeiten, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) systemisch und dauerhaft in ihren Kommunen und Regionen zu verankern. Denn nachhaltige Entwicklung kann nur gelingen, wenn Bildung über klassische Institutionengrenzen hinweg gedacht und gestaltet wird – partizipativ, vernetzt und lebensweltorientiert.

In Bildungslandschaften kooperieren Schulen, Kitas, Umweltzentren, außerschulische Bildungseinrichtungen, Kommunalverwaltungen, Vereine, Unternehmen, zivilgesellschaftliche Initiativen und engagierte Bürger*innen. Sie bündeln ihre Ressourcen, stimmen Bildungsziele ab und schaffen lokale Lernräume, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ermöglichen, Nachhaltigkeit konkret zu erleben, zu reflektieren und mitzugestalten.

Besondere Qualifikationen im Team

Qualifizierung Bildungslandschaftsmanager*in BNE

Netzwerke

Alumni-Netzwerk „Bildungslandschaftsmanager*in BNE 2023“

Kontakt

Jennifer Gatzke (in Elternzeit)
jennifer.gatzke@anu-hessen.de

Vertretung: Tina Beutel
tina.beutel@anu-hessen.de

Aktuelle Aktivitäten und Projekte der ANU Hessen zu Bildungslandschaften

Seit Juli 2024 haben hessenweit fünf Klimabildungslandschaften (KBL) des Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ihre Arbeit aufgenommen: Die Klimabildungslandschaften Frankfurt, Wiesbaden, Vogelsberg, Marburg-Biedenkopf sowie Kassel und Umland. Sie sind eine zentrale Maßnahme des Klimaplans Hessen im Bereich Bildung und Forschung.

Die ANU Hessen ist Teil von 3 Klimabildungslandschaften in Hessen!

Jede KBL wird im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt von lokalen Akteur*innen koordiniert. Die ANU Hessen ist Teil der Koordination der Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf sowie der Klimabildungslandschaft Kassel und Umland. Außerdem unterstützt sie die Klimabildungslandschaft Vogelsberg insbesondere in Hinblick auf die begleitende Evaluation und Wirkungsanalyse.

Die Klimabildungslandschaften möchten durch Bildungs- und Kommunikationsprozesse den lokalen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungsziele des Klimaplan Hessen erhöhen und damit zu einem klimaneutralen Hessen beitragen. Dafür verfolgen sie folgende Einzelziele:

Ziel 1: Stärken der Klimabildungsakteure, -einrichtungen und -strukturen
Ziel 2: Informieren zu Klimabildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten
Ziel 3: Bewusstmachen von (regionalen) Klimaschutz- und Klimafolgenbedarfen
Ziel 4: Unterstützen regionalen Engagements
Ziel 5: Sensibilisieren für Handlungsmöglichkeiten

Aktuelles aus den Klimabildungslandschaften

Zukunftsdinner der KBL Marburg-Biedenkopf

Waldfortbildung 26 (Schule) – KBL Marburg

Waldfortbildung 26 (Kita) – KBL Marburg

Klimabildungslandschaft Kassel und Umland

Die Stadt Kassel mit ihrem Amt für Schule und Bildung ist gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Hessen e.V. Koordinationsstelle und Ansprechpartnerin für die Klimabildungslandschaft Kassel und Umland. Beide arbeiten über die Projektlaufzeit hinweg inhaltlich vor allem zu Themen der Ernährungsbildung mit der Koordination des BNE-Netzwerks Nordhessens zusammen. Träger des Netzwerks ist der Weltgarten Witzenhausen.

Weitere Informationen zur Klimabildungslandschaft Kassel und Umland

Bei Interesse an der Arbeit oder den Beteiligungsmöglichkeiten der Klimabildungslandschaft der Region wenden Sie sich bitte an

Isabell Müller
Isabell.Mueller@kassel.de
0561-787 42 78

Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf

In Marburg-Biedenkopf arbeitet die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Hessen e.V. mit dem kollektiv von MORGEN e.V., Träger des dortigen BNE-Netzwerks „Nachhaltig Lernen Region Marburg“, zusammen. Beide sind Koordinationsstelle und Ansprechpartnerin für die Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf.

Weitere Informationen zur Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf

Bei Interesse an der Arbeit oder den Beteiligungsmöglichkeiten der Klimabildungslandschaft der Region wenden sich bitte an

Ann-Marie Weber
kbl@bne-marburg.de
0160-9723 58 77

Was ist geplant?

Geplant sind während der Projektlaufzeit bis Ende 2027 in beiden Klimabildungslandschaften unter anderem

  • der Aufbau von Vernetzungsmöglichkeiten und Multi-Akteurspartnerschaften,
  • die Durchführung von Fortbildungen zu Klimabildungsthemen,
  • öffentliche Veranstaltungen z.B. in Kooperation mit „Klima auf Tour“
  • die Bereitstellung von Informationen zu Klimabildungsangeboten und -akteuren der Region
  • und weitere Formate wie Peer-Learning oder Ideenwerkstätten zur Entwicklung neuer Projektvorhaben.

Auf überregionaler Ebene sind über den Projektzeitraum hinweg die KBL-Koordinationsstellen im engen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der interministeriellen Arbeitsgruppe (IMA) Klimabildung. Die IMA Klimabildung ist ein Gremium aus verschiedenen Landesministerien und -einrichtungen, die Bildungsmaßnahmen im Bereich Klimaschutz verantworten und diese in die Klimabildungslandschaften mit einbringen. So sollen auch diese überregionalen Angebote vor Ort in den Klimabildungslandschaften bekannt gemacht werden.

Weitere Projekte und Aktivitäten der ANU Hessen zu Bildungslandschaften

Bildungslandschaften

Pilotregionen und Publikationsreihe Bildungslandschaften gemeinsam gestalten

RENN.west hat sich gemeinsam mit den BNE-Netzwerken, einem Projekt des Hessischen Umweltministeriums, folgende Fragen gestellt: Wie können die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umgesetzt werden? Welche Zielgruppe kann wie erreichet werden? Wie können Akteur*innen in regionale, lokale und kommunale dauerhaft eingebunden werden? …