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16.11.2021: Digitales Vernetzungstreffen der Metropolregion Rhein.Main.Fair

Am Dienstag, den 16. November findet von 10-17 Uhr das digitale Vernetzungstreffen von Rhein.Main.Fair statt. Der Verein lädt Vertreter*innen aus Kommunen, Kirchen und NGOs ein, sich mit lokalen Händler*innen und der Zivilgesellschaft auszutauschen, um die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in der Metropolregion voranzutreiben.

Als Sprecher führt Thomas Heine, Kommunikationsexperte für Nachhaltigkeit, in das Thema ein. Auch das Engagement Pfungstadts wird vorgestellt. Die Kleinstadt in Hessen pflegt seit 2018 eine Klimapartnerschaft mit Oshikuku in Namibia. Viele afrikanische Kommunen leiden schon länger unter den Folgen des Klimawandels. Deutsche Städte können von ihrem Wissen zu Klimaanpassungsmaßnahmen profitieren.

Neben Vorträgen und Fachforen zur inhaltlichen Weiterbildung, bietet das Treffen ein vielfältiges Workshopangebot: Öko-soziale Beschaffung und die Förderung von nachhaltigen Start-ups stehen auf dem Programm, genauso wie ein Workshop zu ersten praktischen Schritten zur Einführung von Fairtrade-Universities und Schools. RENN.west bietet einen Workshop zum Berichtsrahmen nachhaltige Kommune, gemeinsam mit Anna Nagel vom Rat für nachhaltige Entwicklung. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier: https://www.rheinmainfair.org/fairnetzt

Veranstaltungsrückschau: Bio-Regio-Faire Ernährung in kommunalen Einrichtungen | RENN.west

Am 20.05.2021 fand gemeinsam mit Rhein.Main.Fair unsere Kooperationsveranstaltung „Bio-Regio-Faire Ernährung in kommunalen Einrichtungen“ als virtuelle Veranstaltung statt. Mit Vertreter*innen aus Kommunen kamen wir in den Austausch zu Wegen und Beispielen einer nachhaltigen Ernährung in kommunalen Einrichtungen.

Ob Kantinen in Behörden, Mensen in Schulen, das Catering bei Stadtfesten oder die Kaffeepause in Sitzungen, überall dort werden von Kommunen Lebensmittel und Getränke beschafft. Doch spielen Nachhaltigkeitsaspekte bei den Kaufentscheidungen eine Rolle und wie kann eine nachhaltige Beschaffung fest im kommunalen Alltag verankert werden? Dazu tauschten wir uns im Gespräch mit geladenen Gästen und rund 70 interessierten Teilnehmenden aus.

Mit einem jährlichen öffentlichen Beschaffungsvolumen von ca. 350 Milliarden Euro, kann der kommunale Einkauf direkten Einfluss auf umweltfreundliche und faire Arbeits- und Produktionsbedingungen vor Ort sowie im globalen Süden nehmen – insbesondere auch beim Thema Ernährung. Was bei Ausschreibungen diesbezüglich möglich ist und was nicht, dazu referierten Frau Gnittke, für die SKEW tätige Rechtsanwältin, und gab hier allerlei hilfreiche Praxistipps. In Workshops wurde u.a. erarbeitet, inwieweit sich die Komponenten bio – regio – fair beispielsweise im Bereich Bildung in den Alltag von Kommunen, Kitas und Schulen integrieren lassen sowie ob und wie sie die lokale Wirtschaft fördern können.

Zum Weiterlesen hier ein paar Tipps zu Praxisleitfäden und Wegweisern im Bereich öffentliche Beschaffung:

  • Praxisleitfaden für Bund, Länder und Kommunen: Sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung von Lebensmitteln
  • BUY FAIR: Leitfaden für die öffentliche Beschaffung von fair gehandelten Lebensmitteln
  • Wegweiser Vergabe von Verpflegungsleistungen – Qualitätsstandards verankern