Übersicht über Fördermöglichkeiten im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung

Auf dem BNE Portal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung findet sich eine Übersicht der aktuellen Förderungen, Auszeichnungen sowie bundeslandspezifischen Angebote für alle Institutionen und Personen, die im Kontext von BNE arbeiten oder sich engagieren. Hier besteht auch die Möglichkeit sich über Kooperationsmöglichkeiten im Bereich BNE zu informieren.

Fördermöglichkeiten – BNE-Portal Kampagne

Last Minute: digitaler Fachtag für Lehrende in Grundschulen am 19.03. von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Klimawandel, Krieg, Flucht und Migration, Globalisierung, Ungleichheit, Ungerechtigkeit, globale Produktionsketten, Sklaverei, Artensterben, Umweltverschmutzung, Plastik im Meer, Fridays for Future?

Kinder kommen mit globalen Fragen und den Herausforderungen unserer Zeit in Berührung. Empirische Erkenntnisse zeigen, dass sie vielfältige Vorstellungen und Fragen haben. Das oft bruchstückhafte Vorwissen braucht Orientierung. Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wichtige Ansätze, die darauf zielen, dass Kinder die Zukunft aktiv mitgestalten können. Der Online-Fachtag soll die besonderen Erfordernisse in der Bildungsarbeit mit Grundschulkindern in den Blick nehmen und gelungene Modell- und Praxisprojekte vorstellen. Der Fachtag ist Teil der Länderinitiative „Globale Perspektiven in die Grundschule!“ zur Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung. Vortrag mit Anja Brock (Institut Future Berlin) Podiumsdiskussion: Globale Perspektiven in die Grundschule? mit Dr. Lydia Kater-Wettstädt (Uni Lüneburg), Prof. Bernd Overwien (HU Berlin), Volker Schwier (Uni Bielefeld), Birgit Brenner (EPIZ Berlin e.V.)

Programm: Look Up – Think global

Zur Anmeldung

Handbuch Klimakommunikation: Drei neue Kapitel

Wie kann man übers Klima so ins Gespräch kommen, dass Menschen zum Handeln motiviert werden? „Über Klima sprechen. Das Handbuch“ enthält in nunmehr 20 Kapiteln sehr gut aufbereitete Tipps, Infos zu Kommunikations-Strategien und weist auf weit verbreitete Stolperfallen hin – und wie man diese umgeht. Jedes Kapitel gibt es in zwei Fassungen: Einmal kurz und kompakt als Online-Version mit interaktiven Übungen, sowie als ausführliche Fassung zum Download.

Drei neue Kapitel schließen den Praxisteil ab. Inhalte: Parallelen mit der Coronakrise; seelische Belastungen, die aus der Klimakrise resultieren; sinnvoller Umgang mit Zweifeln und Falschinformationen.

26.03. – Earth Hour 2022: Licht aus für einen lebendigen Planeten!

Bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt, in tausenden Unternehmen, Städten und Gemeinden (davon mehr als 300 aus Deutschland) gilt für eine Stunde: Licht aus für einen lebendigen Planeten. Gemeinsam setzen wir so ein globales Zeichen. Egal wo Sie sich auf der Welt befinden, können Sie sich mit der Earth Hour für mehr Anstrengungen beim Klima- und Artenschutz aussprechen!

20 Ideen für Eure Earth hour: (Englisch) https://latest.earthhour.org/earthhour-at-home

Einige Tipps auf Deutsch: https://www.wwf.de/earth-hour/tipps

Weitere Infos & Melden Sie sich an, so dass Ihr Engagement sichtbar wird: https://www.wwf.de/earth-hour

Projekt „BNE-Kompetenz von Lehrkräften” sucht Lehrkräfte für Interviews zum Thema BNE

Frau Dr. List vom Leibnitz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation untersucht, welche Kompetenzen Lehrkräfte brauchen, um in der Schule erfolgreich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) unterrichten zu können. Dazu werden Lehrkräfte gesucht, die dazu bereit sind, in einem Online-Interview über ihre Erfahrungen zu sprechen. Ihre Bitte: „Unterrichten Sie Biologie, Geografie oder Politik in der Sek. I und behandeln in Ihrem Unterricht Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt? Und haben Sie Interesse, an einem Interview zu BNE teilzunehmen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht!

Weitere Informationen: Frau Dr. Marit List, list@dipf.de, +49 69 24708-151

Handabdruck Umfrage

In den letzten Jahren hat das Team Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Germanwatch viel Zeit in Workshops und Materialien zum Handabdruck gesteckt. Die gemachten
Erfahrungen, das Praxiswissen, die angewandten Methoden und Gedanken dazu möchten sie nun noch mehr Menschen zugänglich machen. Sie fragen sich: In welchen Formen lohnt es sich, intensive Kommunikationsarbeit zu leisten, sodass möglichst viele Menschen davon profitieren können? Sie können durch die Teilnahme an einer kleinen fünfminütigen Umfrage dabei helfen,  dass die begrenzten Ressourcen gezielt eingesetzt werden können: https://survey.lamapoll.de/Germanwatch-Umfrage-zum-Handabdruck-2022/

In jedem Fall wird es einen eigenen Handabdruck-Blog geben, der viel Wissen und Erfahrungen aus den letzten Jahren bündeln soll. Welche Sozialen Medien Germanwatch bespielen wird, ist jedoch noch nicht final geklärt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, kann man auch den relativ neuen Newsletter von Germanwatch abonnieren, der sich auf die Kernfragen des Handabdrucks konzentriert und dadurch transformative Bildung und transformatives Engagement in den Fokus rückt.

Das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt Bürgerinnen und Bürger ein, mit der Wissenschaft und Forschung einen offenen Dialog auf Augenhöhe zu treten.

Als Gesellschaft stehen wir vor großen Herausforderungen. Um sie gemeinschaftlich zu bewältigen ist es entscheidend, dass wir alle uns mit den Erkenntnissen von Wissenschaft und Forschung auseinandersetzen, nachfragen und die eigene Perspektive und das eigene Wissen einbringen. Hierzu lädt der „Ideen Lauf“ als zentrale Mitmachaktion im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! ein. Fragen, die bis zum 15.04.22 eingereicht werden werden mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bevölkerung und der Wissenschaft diskutiert und in fachlichen Zusammenhang gesetzt. Das daraus entstehende Feedback wird an Forschende weitergereicht um neue Zukunftsfelder für die Forschung auszuformulieren.

Nähere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! Und die Möglichkeiten Ihre Fragen einzureichen finden Sie hier.

 

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) nimmt Stellung zu „Our Common Agenda“ der UN

Im September 2021 veröffentlichte die UN den Bericht „Our Common Agenda“. Dieser entstand im Zuge des 75 jährigen Bestehens der Vereinten Nationen (UN) und beinhaltet konkrete Vorschläge und Maßnahmen u.a. zur Reformation der Weltorganisation selbst und der Umsetzung der Agenda 2030 und des Pariser Klimaabkommens. António Guterres (UN-Generalsekretär) nennt dieses Maßnahmenpaket einen inklusiven, effektiven und vernetzten Multilateralismus.

Der RNE empfiehlt in seiner Stellungnahme zu diesem Bericht der neuen Bundesregierung, sich viele der Vorschläge des UN-Generalsekretärs zu eigen zu machen. Im Koalitionsvertrag
wird die Stärkung des Multilateralismus bereits genannt. Diese sei zu verknüpfen mit den Zielen der sozial-ökologischen Transformation auf globaler Ebene, so der RNE.

Die Stellungnahme können Sie auf der Internetseite des RNE herunterladen:

Our Common Agenda – Momentum für einen inklusiven und vernetzten Multilateralismus für nachhaltige Entwicklung

Neues BMBF Förderprogramm für Landkreise und kreisfreie Städte: „Bildungskommunen“

Mit dem neuen Förderprogramm „Bildungskommunen“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Landkreise und kreisfreie Städte bei der Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft sowie der Bewältigung drängender Herausforderungen im Bildungsbereich – von der Digitalisierung über den Aufbau neuer Kooperationen und Angebote (etwa im Rahmen der Ganztagsbetreuung) bis hin zum Ausbau zukunftsträchtiger Bildungsthemen. Jeder soll die Chance haben, individuelle Bildungsziele zu verwirklichen. Hierfür können geförderte Kommunen eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen. Unter den Themen, die gefördert werden können, ist auch Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, alle relevanten Bildungsakteure vor Ort zu identifizieren, zu vernetzen und neue Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren und Lernorten anzubahnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.