Projektmittel für Natur- und Umweltbildungsangebote mit Grundschulen

Die Naspa stellt Projektmittel für die Kostenübernahme von Natur- und Umweltbildungsangeboten mit Grundschulen in ihrem Geschäftsgebiet zur Verfügung. Diese können für bestehende Angebote bis Herbst 2025 genutzt und unkompliziert bei der ANU Hessen e.V. beantragt werden. Alle weiteren Informationen und Konditionen sind als Übersicht im PDF-Download zu finden.

Übersicht Projektmittel >>>

Bei Fragen und Ideen können Sie sich gerne direkt an die Koordinatorin wenden:

Kim Lisa Lübke
kimlisa.luebke@anu-hessen.de
0175 7889009.

Aus den RENN wird der RENN e.V.

Das RENN-Netzwerk, mit seinen Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien, in dem wir als Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Hessen e.V. seit 2016 aktiv waren, hat für die zukünftige Zusammenarbeit eine neue Form gefunden: ein bundesweiter RENN-Verein wurde gegründet! Wir als ANU Hessen sind Gründungsmitglied.

Mit der Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele 2015 beim UN-Gipfel in New York wurde klar: Die Umsetzung dieser Ziele ist nicht nur Sache der Regierungen – sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In Deutschland wurden daraufhin die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) eingerichtet, ein Netzwerk des Rates für Nachhaltige Entwicklung, das auf bereits bestehenden Agenda 21-Vereinen sowie für Umwelt- und Naturschutz arbeitenden Organisationen aufbaut. Acht Jahre haben wir als ANU Hessen in der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) West gemeinsam mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kommunen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung an der nachhaltigen Entwicklung in Deutschland gearbeitet. Die bisherige Struktur der Zusammenarbeit – 16 Partnerorganisationen, vier RENN Netzstellen und eine RENN Leitstelle, gefördert durch das Bundeskanzleramt – hat erfolgreich Initiativen und Kompetenzen in den Ländern und Regionen vernetzt und Akteur*innen gestärkt. Nun verändert sich die Zusammenarbeit – der RENN e.V. hat sich gegründet.

Der RENN e.V. wird als bundesweites Netzwerk mit regionaler und länderspezifischer Expertise Aktivitäten zur Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, der Agenda 2030 und der Landesnachhaltigkeitsstrategien fortsetzen. Der Verein wird die bestehenden Netzwerke und Kooperationen pflegen, weiter ausbauen und durch das Aufspüren von Synergien und der Bündelung von Kräften Beiträge zur bundesweiten Transformation leisten. Mit seiner Schnittstellenfunktion wird der RENN e.V. auch weiterhin Initiativen für mehr Nachhaltigkeit stärken und mit Akteuren lokal, in den Ländern und in der jeweiligen RENN-Region zusammenarbeiten.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ist auch zukünftig dem RENN e.V. eng verbunden. Der RNE begrüßt und unterstützt die Arbeit des RENN e.V. für das gemeinsame Ziel, die Transformation im Sinne der Agenda 2030 und der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie wirksam und dynamisch in den Regionen voranzutreiben.

Bis auf Weiteres werden Neuigkeiten zum RENN e.V. und seinen Aktivitäten weiterhin auf der Website www.renn-netzwerk.de geteilt.

Beirat im Projekt „Sozial-ökologische BNE im Sachunterricht der Grundschule“

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass wir nun Teil des Beirats im Projekt “Sozial-ökologische Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sachunterricht der Grundschule” sind. Das Projekt wird vom Fachgebiet Didaktik der politischen Bildung der Universität Kassel und dem Arbeitsbereich Sachunterricht und seine Didaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin umgesetzt und zielt darauf ab, den Nachhaltigkeitsgedanken im Grundschulunterricht zu verankern.

Die Projektpartner*innen kooperieren im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und entwickeln dazu gemeinsam mit Studierenden, Lehrkräften und außerschulischen Partner*innen Bildungseinheiten für die Grundschule mit einem besonderen Fokus auf individuelle und kollektiv-politische Handlungsmöglichkeiten im Bereich Biodiversitäts- und Klimaschutz. Ziel dieser Bildungsangebote ist es, die schulische Praxis im Bereich BNE im Sachunterricht von Grundschulen zu verbessern.

Unsere Aufgabe im Beirat ist es, insbesondere die Perspektive der außerschulischen Bildung in das Projekt einzubringen, um den Kindern praxisnahe Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers zu ermöglichen und so die Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Lernorten zu stärken.

Dieses Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) und des UNESCO-Programms BNE 2030. Gefördert wird das Projekt im Zeitraum von Juni 2024 – 30. Juli 2026 durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).

 

Weitere Informationen:

Sozial-ökologische Bildung an Grundschulen

Auftakttagung an der Uni Kassel

Start der Klimabildungslandschaften in Hessen

Bildung und Kommunikation zu Klimaschutz spielen eine entscheidende Rolle bei der Transformation hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft. Auf dieser Grundlage haben seit Juli 2024 hessenweit fünf Klimabildungslandschaften (KBL) des Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ihre Arbeit aufgenommen: Die Klimabildungslandschaften Frankfurt, Wiesbaden, Vogelsbergkreis, Marburg-Biedenkopf sowie Kassel und Umland. Sie sind eine zentrale Maßnahme des Klimaplans Hessen im Bereich Bildung und Forschung.

Worum geht‘s?

Eine Klimabildungslandschaft dient der akteursübergreifenden Zusammenarbeit zum Erreichen von gemeinsamen Zielen auf lokaler Ebene. Formale und non-formale, außerschulische Bildungsakteure, zivilgesellschaftliche Initiativen, Unternehmen, kommunale Vertreter*innen und engagierte Bürger*innen vernetzen sich, um Klimaschutz und Klimafolgenanpassung mit Kommunikations- sowie Bildungsangeboten und -prozessen zu fördern.

Was sind die konkreten Ziele?

Die Klimabildungslandschaften möchten durch Bildungs- und Kommunikationsprozesse den lokalen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungsziele des Klimaplan Hessen erhöhen und damit zu einem klimaneutralen Hessen beitragen. Dafür verfolgen sie folgende Einzelziele:

Ziel 1: Stärken der Klimabildungsakteure, -einrichtungen und -strukturen
Ziel 2: Informieren zu Klimabildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten
Ziel 3: Bewusstmachen von (regionalen) Klimaschutz- und Klimafolgenbedarfen
Ziel 4: Unterstützen regionalen Engagements
Ziel 5: Sensibilisieren für Handlungsmöglichkeiten

Wer ist Ansprechpartner vor Ort?

Jede KBL wird im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt von lokalen Akteuren koordiniert. Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung ist Teil der Koordination der Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf sowie der Klimabildungslandschaft Kassel und Umland.

Kassel und Umland

Die Stadt Kassel mit ihrem Amt für Schule und Bildung ist gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Hessen e.V. Koordinationsstelle und Ansprechpartnerin für die Klimabildungslandschaft Kassel und Umland. Beide arbeiten über die Projektlaufzeit hinweg inhaltlich vor allem zu Themen der Ernährungsbildung mit der Koordination des BNE-Netzwerks Nordhessens zusammen. Träger des Netzwerks ist der Weltgarten Witzenhausen.

Weitere Informationen zur Klimabildungslandschaft Kassel und Umland

Bei Interesse an der Arbeit oder den Beteiligungsmöglichkeiten der Klimabildungslandschaft der Region wenden Sie sich bitte an Isabell Müller (Isabell.Mueller@kassel.de, 0561/787-4278).

Marburg-Biedenkopf

In Marburg-Biedenkopf arbeitet die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Hessen e.V. mit dem kollektiv von MORGEN e.V., Träger des dortigen BNE-Netzwerks „Nachhaltig Lernen Region Marburg“, zusammen. Beide sind Koordinationsstelle und Ansprechpartnerin für die Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf.

Weitere Informationen zur Klimabildungslandschaft Marburg-Biedenkopf

Bei Interesse an der Arbeit oder den Beteiligungsmöglichkeiten der Klimabildungslandschaft der Region wenden sich bitte an Ann-Marie Weber (kbl@bne-marburg.de, 0160/97235877).

Was ist geplant?

Geplant sind während der Projektlaufzeit bis Ende 2027 in beiden Klimabildungslandschaften unter anderem

  • der Aufbau von Vernetzungsmöglichkeiten und Multi-Akteurspartnerschaften,
  • die Durchführung von Fortbildungen zu Klimabildungsthemen,
  • öffentliche Veranstaltungen z.B. in Kooperation mit „Klima auf Tour“
  • die Bereitstellung von Informationen zu Klimabildungsangeboten und -akteuren der Region
  • und weitere Formate wie Peer-Learning oder Ideenwerkstätten zur Entwicklung neuer Projektvorhaben.

Auf überregionaler Ebene sind über den Projektzeitraum hinweg die KBL-Koordinationsstellen im engen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der interministeriellen Arbeitsgruppe (IMA) Klimabildung. Die IMA Klimabildung ist ein Gremium aus verschiedenen Landesministerien und -einrichtungen, die Bildungsmaßnahmen im Bereich Klimaschutz verantworten und diese in die Klimabildungslandschaften mit einbringen. So sollen auch diese überregionalen Angebote vor Ort in den Klimabildungslandschaften bekannt gemacht werden.

 

Besondere Qualifikationen im Team:
Qualifizierung Bildungslandschaftsmanager*in BNE

Praktikum bei der ANU Hessen e.V. – ein Interview mit Einblicken

Von Mitte Mai bis Ende Juli 2024 hat Lena Tögel, Studentin der Politikwissenschaften, bei uns von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Hessen e.V. ein Teilzeit-Praktikum absolviert. Was ein solches Praktikum bei uns im Landesverband beinhalten kann und was einen dabei sonst noch erwartet, das verrät uns Lena in einem Interview mit Vereinsgeschäftsführerin Jennifer Gatzke.

Jennifer Gatzke: Lena, für uns war dein Praktikum eine Prämiere. Du warst unsere aller erste Praktikantin, daher waren wir auch etwas nervös, ob alles so klappen wird, wie du und wir es uns erwartet haben. Wie ist dein Fazit zum Praktikum?

Lena: Das Praktikum bei der ANU Hessen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte zahlreiche Erfahrungen und Eindrücke sammeln, die mich lange begleiten werden. Ich habe Einblick in einen für mich völlig neuen Bereich bekommen. Mir war zuvor nicht bewusst, wie vielfältig Projekte und Handlungsfelder einer Bildung für nachhaltiger Entwicklung sein können. Ich habe mich beworben, um zu sehen, wie Interessensvertretung, auch in Form von Projekten, in der Praxis umgesetzt wird und wie der Arbeitsalltag im Verein aussieht. Ihr habt mir die Möglichkeit gegeben, an vielen verschiedenen Veranstaltungen und Projekten aktiv teilzunehmen und dabei all meine Fragen beantwortet.

Jennifer Gatzke: Du konntest während deines Praktikums ja in ganz unterschiedliche Projekte, Formate und Themen reinschnuppern. Was davon war dein Highlight während des Praktikums und warum?

Lena: Es gab für mich mehrere sehr interessante Veranstaltungen, an denen ich teilnehmen durfte. Ein besonderes Highlight war sicherlich mein erster Tag bei der ANU Hessen, an dem du mir einen großen Vertrauensvorschuss entgegengebracht hast und ich dich zu einem Lobbygespräch mit Abgeordneten der CDU im hessischen Landtag begleiten durfte. Die Erfahrung, ein solches Gespräch zu beobachten, hat mir ein völlig neues Verständnis für die Möglichkeiten und Herausforderungen der zivilgesellschaftlichen Lobbyarbeit gegeben.

Mit weiteren Veranstaltungen wie dem Workshop zur nachhaltigen Verwaltung in Kommunen und dem RENN.west Länderforum Nachhaltigkeitshaushalte sowie durch die Projekte zu den Nachhaltigkeitsstrategien verschiedener Bundesländer und Kommunen habe ich Einblicke in die Nachhaltigkeitspolitik auf allen politischen Ebenen erhalten. Das hat mein persönliches Bild vom Alltag der Nachhaltigkeitspolitik sehr erweitert.

Aber auch die Einblicke in die Praxis der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung, etwa bei den Workshops zum Projekt „Berufe machen Zukunft“ mit Hannah und Aylin, haben tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Besonders interessant fand ich hier die Methoden der Wissensvermittlung und wie sie trotz Einschränkungen wie Sprachbarrieren erfolgreich angewendet werden konnten sowie die Berichte von Multiplikatoren-Erfahrungen aus deren Alltag in der Berufsorientierung.

Jennifer Gatzke: Gab es sonst noch etwas, das dich besonders fasziniert oder beeindruckt hat?

Lena: Vor meinem Praktikum wusste ich nicht, wie vielfältig die Handlungsmöglichkeiten eines Vereins wie der ANU Hessen sind. Die Arbeit hat mir Hoffnung dafür gegeben, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, sich in allen Lebensbereichen für Veränderung zu engagieren.

Ebenso hat mich der allgegenwärtige Optimismus beeindruckt. Statt sich beispielsweise von gekürzten Projektmitteln oder einem knappen Zeitrahmen frustrieren zu lassen, arbeitet ihr an konstruktiven Lösungen, um das Projekt dennoch umzusetzen, weil ihr für das Ziel brennt.

Jennifer Gatzke: Ein Praktikum soll ja Orientierung geben und es soll die Möglichkeit geben, neue Fähigkeiten zu erproben oder an sich selbst zu entdecken. Gibt es etwas, was du neu gelernt hast oder was du über dich selbst neu gelernt hast?

Lena: Das Praktikum hat mich dazu motiviert, mein weiteres Studium in eine ähnliche Richtung auszurichten und im Master Umweltwissenschaften auch die naturwissenschaftlichen Hintergründe verstehen zu lernen, um im Beruf interdisziplinär arbeiten zu können. Durch meine Zeit bei der ANU Hessen hat sich meine Ansicht, dass es vernetztes Denken und interdisziplinäre Kooperation benötigt, um eine gute Zukunft schaffen zu können, weiter verstärkt.

Jennifer Gatzke: Dank der positiven Erfahrungen mit dir und deinem Praktikum wollen wir nun häufiger Menschen die Chance geben, in unsere Arbeitsbereiche hineinzuschnuppern. Gibt es da etwas, was du künftigen Praktikant*innen mit auf den Weg geben wollen würdest? Wie würdest du beschreiben, was ein/eine Praktikant*in bei der ANU Hessen erwartet?

Lena: Ein Praktikum bei der ANU Hessen bietet unglaublich vielfältige Einblicke in für viele Berufe relevante Bereiche wie Projektakquise, Veranstaltungskoordination und Vernetzungsarbeit. Durch den freundlichen Umgang habe ich mich bereits am ersten Tag wertgeschätzt und als Teil des Teams gefühlt. Bei Unklarheiten braucht man sich nicht zu scheuen, jemanden zu fragen, da alle hilfsbereit sind und Interesse, neue Ideen und Kreativität positiv aufgefasst werden.

Ich empfehle zukünftigen Praktikant*innen, die vielen Möglichkeiten zu nutzen, beispielsweise Veranstaltungen zu begleiten und dadurch Kontakt zu unterschiedlichen Akteuren zu erhalten. Wenn man Interesse an einem bestimmten Bereich oder Projekt hat, sind die Mitarbeiter*innen meiner Erfahrung nach sehr bereit, tiefere Einblicke oder Teilnahme zu ermöglichen.

Ausgezeichnet: ANU Hessen e.V. – Multiplikator_innen-Netzwerk

Ausgezeichnet: ANU Hessen e.V. – Multiplikator_innen-Netzwerk Schuljahr der Nachhaltigkeit ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission verliehen

Am 28. Juni 2024 haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vergeben. Die Leiterin des Referats Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Frau Dr. Andrea Ruyter-Petznek und Herr Walter Hirche, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, zeichneten 21 Akteurinnen und Akteure für ihr herausragendes Engagement aus. Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Stadthalle Aschaffenburg statt. Die ausgezeichneten Initiativen erreichen Menschen mit innovativen Bildungsangeboten, Inhalten und Ideen und befähigen Lernende, aktiv und verantwortungsvoll an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Das ANU Hessen e.V. – Multiplikator_innen-Netzwerk Schuljahr der Nachhaltigkeit überzeugte die Jury durch ein beispielhaftes Engagement für BNE und einen besonderen Einsatz für die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und erlangte somit die Auszeichnung zum 4. Mal in Folge.

Die ANU Hessen e.V. auf der BNE-Akteurskarte: ANU Hessen e.V. – Multiplikator_innen-Netzwerk Schuljahr der Nachhaltigkeit | Deutsche UNESCO-Kommission

Hintergrund
Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft einsetzen.

Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken.

In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Das 2020 gestartete UNESCO-Programm BNE 2030 zielt darauf ab, die strukturelle Verankerung von BNE im gesamten Bildungssystem voranzubringen. In Deutschland wird BNE auf der Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt.

Weitere Informationen

BNE-Portal
BNE-Auszeichnungen
Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Pressekontakt
Carmen.Maier@anu-hessen.de

Das Schuljahr der Nachhaltigkeit ist ein Projekt des

Goals need Actions: Neues Video zur EURO 2024 punktet für die 17 SDGs

Im Rahmen der RENN.west-Kampagne „Ziele brauchen Taten“ ist ein neues Video mit prominenten Gesichtern erschienen, das die großen Themen Fußball und Nachhaltigkeit verbindet. Es motiviert, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele kennenzulernen – und kann kostenfrei eingesetzt werden!

„Gewinnen wir das Spiel, gewinnen wir die Zukunft!“ So heißt es im einminütigen Video, dass pünktlich zur Aufwärmphase der UEFA-Fußball-Europameisterschaft der Männer 2024 von RENN.west veröffentlicht wurde. Es ist Teil der Kampagne “Ziele brauchen Taten“, die Nachhaltigkeit im und durch den Sport stärkt.

Aber wie gewinnen wir die Zukunft? „Was wir brauchen ist mehr Gerechtigkeit, mehr Klimaschutz, mehr Frieden – und Teamwork!“ Alles Themen, die sich in den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und ihrer Agenda 2030 wiederfinden. Der Clip animiert dazu, einen näheren Blick auf diese Ziele zu werfen. Denn ohne sie, würden wir beim Versuch, eine nachhaltige Zukunft zu erreichen, nur ins Leere kicken!

Support von bekannten Gesichtern

Unterstützt wird das Video von prominenten Testimonials: Fußball-Nationaltorhüterin Merle Frohms, Sportjournalist und Stadionsprecher Arnd Zeigler sowie Fußball-Freestyler und Social-Media-Star Jannik Freestyle.

Gezeigt wird das Video mit dem Titel “Goals need Actions” in den FanZones verschiedener Gastgeberstädte der EURO 2024; es wird außerdem über diverse Social Media-Plattformen verbreitet.

Eine Botschaft zum Weiterteilen

Das Video steht zur weiteren Verbreitung kostenfrei zur Verfügung und kann bei RENN.west angefragt werden. Es ist in zwei verschiedenen Längen und drei Formaten erhältlich. Auch gibt es Versionen mit deutschen und englischen Untertiteln.

Nutzen auch Sie das Video – und die EURO 2024 als Plattform, um das Thema Nachhaltigkeit sichtbarer zu machen.

Hintergründe zur Kampagne “Ziele brauchen Taten”, Materialien rund um Nachhaltigkeit im Sport, weitere inspirierende Videos und mehr hier: ziele-brauchen-taten.de

Alle Infos zum Clip
Das Video auf YouTube: Link
Anfragen zur kostenfreien Nutzung: l.vering@lag21.de
Länge: 60 Sekunden | 30 Sekunden
Formate: 16:9, 9:16, 4:5
Untertitel: Deutsch | Englisch

WestDerby Zukunft: Auszeichnung für nachhaltige Sportvereine geht in dritte Runde

Start für die Bewerbungsphase: Ab jetzt können sich Sportvereine jeder Größe und Art aus Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland für eine Auszeichnung im WestDerby Zukunft bewerben!

Bereits zum dritten Mal sucht RENN.west Vereine, die neben dem Sporttreiben auch Nachhaltige Entwicklung in den Blick nehmen. Dabei geht es vor allem darum, erste Schritte zu wagen und sich für soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeitsthemen stark zu machen. Bonuspunkte gibt es, wenn Nachhaltigkeit in den Vereinsstrukturen verankert wird und sich z.B. entlang der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der UN (SDGs) ausrichtet.

Details zum Wettbewerb

Die Bewerbungsphase ist am 15. Mai 2024 gestartet und läuft bis zum 12. Juli 2024. Es gibt vier Kategorien:

  • Kleine Vereine (bis zu 300 Mitglieder)
  • Mittelgroße Vereine (301 bis 1.000 Mitglieder)
  • Große Vereine (ab 1.001 Mitglieder)
  • Sonderpreis „Profi-Vereine“ (über Nominierungsverfahren)

Die Bewerbung erfolgt über einen digitalen Fragebogen. Profi-Vereine können über einen extra Fragebogen nominiert werden. Eine Jury wählt pro Kategorie je zwei Vereine für das finale Derby aus. Aus den zwei Nominierten wählen sie dann den siegreichen Verein.

Was gibt es zu gewinnen?

Die Sieger-Vereine aus dem Wettbewerb erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.500 Euro, die Zweitplatzierten von je 500 Euro. Inbegriffen sind auch ein Kommunikationspaket, Preisstatuette, Urkunde, Promo über die RENN-Kanäle, Zugang zum RENN-Netzwerk sowie eine Präsentation auf der Auszeichnungsfeier im Herbst 2024.

Alle Infos zum Wettbewerb, Inspirationen durch Gewinner-Vereine der letzten Jahre und die Fragebögen zur Bewerbung hier:

ziele-brauchen-taten.de

Delegation aus der koreanischen Stadt Gyeonggi-do besucht die ANU-Hessen

Am 18.04.2024 hat sich in der Arche Nova im Ökohaus Frankfurt eine Delegation aus Süd-Korea mit der ANU-Hessen zum Austausch über die Erfahrungen und Programme zur Entwicklung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im urbanen Raum getroffen. Jennifer Gatzke, Aylin Altiparmak und Reiner Mathar von der ANU Hessen haben zunächst einen Einblick in die aktuellen Projekte und Programme des Landesverbandes und ausgewählter BNE Zentren in Hessen gegeben. Die koreanische Delegation zeigte großes Interesse an den verschiedenen schulischen Projekten. Insbesondere zu Projekten mit Urban Gardening Bezug rund um die Themen Biodiversität und Nahrungsmittelanbau gab es einen regen Austausch. Zum Beispiel erörterten wir gemeinsam die Frage, welche Rolle Schulgärten zur Gewinnung von Eltern für Naturthemen und bewusste Ernährung spielen können.

Besonders spannend fanden die Vertreterinnen und Vertreter, die in Gyeonggi-do gemeinsam in einem Fachbereich der Stadtplanung der kommunalen Verwaltung zusammenarbeiten, wie man auch Menschen jenseits des Schulalters für Fragen nachhaltiger Entwicklung begeistern und für Engagement mobilisieren kann. Hintergrund dieser Fragestellung sei ein Stadtentwicklungsprozess in Gyeonggi-do, der u.a. mehr nachbarschaftliches Miteinander fördern soll.

Hier konnten wir mit konkreten Beispielen in den Austausch gehen und insbesondere auch die hierzulande große Rolle und Möglichkeiten von Vereinen, z.B. Bildungs- und Sportvereine darstellen. Auf großes Interesse stießen die Kampagnen-Materialien zur Vermittlung der 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung der UN, wie das Wimmelbild zu Nachhaltigkeit im Sport, aber auch die Informationen zum Grünen Ring Hanau und der nachhaltige Stadtplan aus Hanau. Auch die öffentlichkeitswirksamen Angebote von Umweltlernen Frankfurt e.V. sowie Konzeptes rund um den Grüngürtel beeindruckten die Besucher*innen. Schließlich wurde auch die besonders nachhaltige Architektur des Ökohauses bestaunt. Für die Zukunft wurde ein weiterer Austausch verabredet.