Terminankündigung: Fortbildung für Landwirte Klimabildung im Rahmen von Bauernhof als Klassenzimmer, Korbach 15.3.2023

Der Klimawandel ist für unsere heutige Gesellschaft eine der zentralen Herausforderungen. Seine Auswirkungen betreffen unsere Umwelt genauso wie uns Menschen. Daher ist klimabewusstes Handeln auf allen Ebenen – in der Lebensmittelproduktion genauso wie bei deren Verbrauch – wichtig, um positiv auf den Klimawandel Einfluss zu nehmen.

Aus diesem Grund wurde im März 2017 von der Hessischen Landesregierung der „Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025“ (iKSP) auf den Weg gebracht, bei dem die Klimabildung als prioritäre Maßnahme aufgenommen wurde. Sie soll als Querschnittsaufgabe in allen Bereichen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung Beachtung finden. Dabei ist es wichtig, Zusammenhänge und Wirkungen des eigenen Handelns zu verdeutlichen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann hier ein Verantwortungsbewusstsein aufgebaut werden. Landwirtschaftliche Betriebe können als außerschulische Lernorte dazu beitragen, das oftmals diskutierte Thema Landwirtschaft und Klimaschutz gerade bei ihren BaK-Angeboten anzusprechen, um Kindern und Jugendlichen die Gesamtzusammenhänge be“greiflich“ zu machen.

Im Rahmen des iKSP 2025 stellt das Land Hessen Fördergelder für Fortbildungen zum Thema Landwirtschaft und Klimaschutz und deren Umsetzung auf dem eigenen Betrieb im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur Durchführung von Hofführungen bereit. Diese Schulung und das Erstellen eines Konzeptpapiers für die Umsetzung auf dem eigenen Betrieb ist Voraussetzung, um eine finanzielle Förderung für Hofbesucheim Rahmen des iKSP 2025 beantragen zu können. Landwirtinnen und Landwirte, die die Schulung bereits besucht haben, können das Konzeptpapier direkt einreichen.

 


Nächster Fortbildungstermin für Landwirtinnen und Landwirte zum Thema Landwirtschaft und Klimaschutz bei Hofführungen innerhalb der Initiative „Bauernhof als Klassenzimmer“: 15.3.2023

Ort: Korbach: https://www.buerger-grebe.de/über-uns/

Zeitdauer: Tagesveranstaltung (ca. 9.30 Uhr – 15.30 Uhr)

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, hier geht es zur Anmeldung.

Nachhaltigkeitsbaukasten

Im Nachhaltigkeitsbaukasten für Kommunen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen finden Sie Aktivitäten, Materialien und Fördermöglichkeiten zu allen Bereichen der Nachhaltigkeit (Bildung / Kultur, Umwelt, Soziales und Wirtschaft). Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich von mehr als 230 Einträgen inspirieren! Oder geben Sie Ihre guten Beispiele an andere interessierte Kommunen weiter – füllen Sie dazu einfach dieses kurze Formular aus.

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N-Lounge: „Stärkung regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für landwirtschaftliche Erzeugnisse“

Kürzere Transportwege, höheres Tierwohl, mehr Unabhängigkeit von unsicheren Marktpreisen – viele landwirtschaftliche Betriebe würden ihre Produkte gerne in ihrer Region weiterverarbeiten lassen und vermarkten. Dafür fehlt leider oft die passende, regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsinfrastruktur. Im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg ist die Lage vor allem für tierhaltende Betriebe kompliziert: In Mengeringhausen hat vor Kurzem der letzte Schlachthof im Landkreis seine Tore geschlossen. Hofschlachtungen sind aus verschiedenen Gründen nach wie vor nicht überall realisierbar. Aber auch für manche Ackerbaukulturen wie die Linse oder manche Ölfrüchte, die für eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle spielen, fehlt eine entsprechende Verarbeitungsinfrastruktur in der Region. Im Bereich der Vermarktung fragen sich Produzent*innen und der Einzelhandel, wie Verbraucher*innen für regionale Produkte gewonnen werden können. In der N-Lounge am 7. Dezember in Korbach haben wir mit drei landwirtschaftlichen Betrieben im Projekt „100 nachhaltige Bauernhöfe“ des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, sowie mit Akteur*innen aus Politik, Lebensmittelverarbeitung und Einzelhandel darüber diskutieren, wo konkrete Herausforderungen in der regionalen Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte liegen und wie regionale Strukturen und Initiativen gestärkt werden können. Gemeinsam konnten zentrale Lösungsansätze herausgearbeitet werden:

  • Bäuerliche Erzeuger*innengemeinschaften
  • Politische Rahmenbedingungen für regionale Produktions- und Verarbeitungsstrukturen
  • Preispolitik zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit regionaler Produkte
  • Aufbau regionaler Schnittstellen für Beratung und Vernetzung
  • Regionale Wirtschaftsförderung

Die thematisierten Herausforderungen sowie die erarbeiteten Lösungsansätze sind in der verlinkten Dokumentation nachzulesen.

Neue Unterrichtmaterialien zum Thema „Nachhaltige Mobilität“

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Neue Unterrichtsmaterialien zum Thema „Nachhaltige Mobilität“

Im Rahmen des Schuljahrs der Nachhaltigkeit, einem Projekt des Hessischen Umweltministeriums, hat die ANU Hessen ein neues Modul zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ entwickelt. Nachhaltige Mobilität bedeutet mehr Mobilität mit weniger Verkehr. Ein effizienterer Einsatz von Transportmitteln, eine Verringerung von Emissionen sowie ein geringerer Ressourcen- und Flächenverbrauch tragen zum Klimaschutz bei. Nachhaltige Mobilität nimmt darüber hinaus globale Zusammenhänge in den Blick: Wie hängen die lange Reise einer Jeans und der Transport von Lebensmitteln via Containerschiff mit dem Klimawandel zusammen? Diese und viele weitere Fragen greift das Themenmodul „Mobilität – bitte wenden!“ auf. Anhand von methodisch vielfältigen Lernstationen vertiefen Grundschulkinder ihr Wissen um Hintergründe und Auswirkungen von Mobilität. Dabei wird stets der Perspektivwechsel angeregt, sei es zwischen städtischen oder ländlichen Gebieten hierzulande oder anderswo in der Welt: Ist es überall so wie an unserer Schule? Wo habe ich es vielleicht schon ganz anders erlebt oder gesehen?

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Alle Materialien und Arbeitsblätter sind frei zugänglich und können bei Bedarf angepasst werden.

Ergänzend bietet eine Handreichung Hintergrundinformationen zum Thema. Eine Checkliste zur Vorbereitung sowie ein detaillierter Ablaufplan unterstützen bei der Durchführung der Stationenarbeit.

 

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Neues Strategiepapier der Pilotregion Einbindung von Kommunen und Zivilgesellschaft Mittelhessen

Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur*innen bei den Themen Klimaschutz und Energiewende besser in regionale, lokale und kommunale Bildungslandschaften integriert werden? Darauf haben von April bis Dezember 2022 ausgewählte Volkshochschulen des Regionalverbundes mittelhessischer Volkshochschulen gemeinsam mit dem BNE-Netzwerk Marburg als Pilotregion Antworten gesucht. Die Ergebnisse sind in dem Strategiepapier nachzulesen, das eine Orientierung und Anregungen für diejenigen geben, die dieses Ziel verfolgen. Viel Spaß beim Lesen!

Zum Strategiepapier

Wie der Whole School Approach Grundschulen neue Wege zur nachhaltigen Schule eröffnet – in Hessen und bundesweit

Ökopädnews Dezember 2022 Seite 4

Immer mehr Grundschulen zeigen, dass es – trotz diverser Herausforderungen im Schulalltag – möglich ist, BNE bereits in der Grundschule zu verankern und zu leben. Wie dies mit dem Whole School Approach gelingen kann, beschreibt Carmen Maier von der ANU Hessen e.V. in dieser Ausgabe der ökopädNEWS. Im Rahmen des „Schuljahrs der Nachhaltigkeit“, einem Projekt des hessischen Umweltministeriums, können sich nämlich hessische Grundschulen von externen BNE-Multiplikator*innen prozessbegleitend beraten lassen und für ihre Schule einen Fahrplan entwickeln, wie Nachhaltigkeit zum gelebten Schulalltag wird:

oekopaedNEWS_Dezember_2022

Bewerbung Nationale Auszeichnung Bildung für nachhaltige Entwicklung

Auszeichnung | Bewerbung ganzjährig möglich

Nationale Auszeichnung Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Deutsche UNESCO-Kommission und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnen vielfältige und engagierte Akteurinnen und Akteure der BNE aus, die sich für Bildung einsetzen und nachhaltige Entwicklung aktiv fördern. Die Auszeichnung bescheinigt die Förderung qualitativ hochwertiger Bildungsangebote sowie wirkungsvolles und zukunftsorientiertes Engagement mit Tragweite für eine nachhaltige Entwicklung.

Akteurinnen und Akteure können sich ganzjährig bewerben. Die Auszeichnungen werden mehrmals jährlich im Rahmen von regionalen Veranstaltungen öffentlichkeitswirksam verliehen.

20. September 2022
Dritte Sitzung des N-Forums Hessen

Das N-Forum beleuchtet die Schnittstelle von Klimaschutz und Ernährungssystemen

Am 20. September hat das dritte Treffen des N-Forum Hessen – ein Austauschforum zu Nachhaltigkeitsthemen – virtuell stattgefunden.

Aufbauend auf dem vorherigen Treffen auf dem Hof Fleckenbühl wurden spezifische Fragestellungen des Transformationsbereiches nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme vertieft: Wie Landwirtschaft und Klimawandel zusammenhängen, präsentierte Lisa Fröhlich vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH). Zugleich stellte sie Beratungs- und Bildungsangebote des LLH für klimafreundliche Landwirtschaftskonzepte vor. Oliver Sollbach präsentierte das von der Region Kassel-Land e.V. entwickelte Konzept eines regionalen Versorgungs- und Verteilungssystem von Lebensmitteln. „Lebens.Mittel.Punkte“ zeigt, dass Nahversorgung in Dörfern möglich ist! In einer interaktiven Arbeitsphase erstellten die Mitglieder des N-Forums ein Mapping von Programmen, Förderungen und Angeboten für Kommunen, Bildungsakteur*innen und Unternehmen/Betriebe im Bereich nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme. Anschließend gab es eine Präsentation des Wirkels – ein Tool, um was zu beWIRKELn. Am Beispiel der Themen Ernährung und Klima wurde gezeigt, wie der Wirkel mit seinen neuen Features zur Umsetzung der SDGs beiträgt. Zum Abschluss zeigten die Mitglieder des N-Forums noch, dass sie sich #starkfür17 machen!

Müll vermeiden statt sammeln

Jedes Jahr im September findet der weltweite Aktionstag „World Cleanup Day“ statt. Bisher sind schon sechzig Millionen Freiwillige aktiv geworden und haben mehr als 300 Tausend Tonnen Müll aus der Umwelt gesammelt.

Doch wie gelangt all der Müll in die Umwelt? Was ist das für Müll und wie lässt sich die Verschmutzung vermeiden? Die Astrid-Lindgren-Schule in Hochheim hat sich im Rahmen des Projektes „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ in diesem Jahr intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt. In den interaktiven Lernstationen des Moduls „Abfall und Recycling – vermeiden, wiederverwenden, wiederverwerten“ haben die Schülerinnen und Schüler unter anderem gelernt, dass wir als Gesellschaft sehr viel verschiedenen Müll produzieren, was das für Auswirkungen auf die Umwelt, die Menschen und das Klima hat, und dass dieser Müll an vielen Stellen eingespart werden könnte. Außerdem wurden die Kinder dafür sensibilisiert, dass es Müllsorten gibt, die sich wiederverwenden lassen, wenn sie fachgerecht sortiert und entsorgt werden, und welches Potential „Recycling“ für eine nachhaltige Entwicklung birgt. Das Gelernte haben die Schülerinnen und Schüler auf einem großen, anschaulichen Plakat zusammengetragen, um die ganze Schulgemeinde zur Abfallvermeidung und dem Recycling anzuregen.