26.03. – Earth Hour 2022: Licht aus für einen lebendigen Planeten!

Bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt, in tausenden Unternehmen, Städten und Gemeinden (davon mehr als 300 aus Deutschland) gilt für eine Stunde: Licht aus für einen lebendigen Planeten. Gemeinsam setzen wir so ein globales Zeichen. Egal wo Sie sich auf der Welt befinden, können Sie sich mit der Earth Hour für mehr Anstrengungen beim Klima- und Artenschutz aussprechen!

20 Ideen für Eure Earth hour: (Englisch) https://latest.earthhour.org/earthhour-at-home

Einige Tipps auf Deutsch: https://www.wwf.de/earth-hour/tipps

Weitere Infos & Melden Sie sich an, so dass Ihr Engagement sichtbar wird: https://www.wwf.de/earth-hour

Projekt „BNE-Kompetenz von Lehrkräften” sucht Lehrkräfte für Interviews zum Thema BNE

Frau Dr. List vom Leibnitz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation untersucht, welche Kompetenzen Lehrkräfte brauchen, um in der Schule erfolgreich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) unterrichten zu können. Dazu werden Lehrkräfte gesucht, die dazu bereit sind, in einem Online-Interview über ihre Erfahrungen zu sprechen. Ihre Bitte: „Unterrichten Sie Biologie, Geografie oder Politik in der Sek. I und behandeln in Ihrem Unterricht Themen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Umwelt? Und haben Sie Interesse, an einem Interview zu BNE teilzunehmen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht!

Weitere Informationen: Frau Dr. Marit List, list@dipf.de, +49 69 24708-151

Handabdruck Umfrage

In den letzten Jahren hat das Team Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Germanwatch viel Zeit in Workshops und Materialien zum Handabdruck gesteckt. Die gemachten
Erfahrungen, das Praxiswissen, die angewandten Methoden und Gedanken dazu möchten sie nun noch mehr Menschen zugänglich machen. Sie fragen sich: In welchen Formen lohnt es sich, intensive Kommunikationsarbeit zu leisten, sodass möglichst viele Menschen davon profitieren können? Sie können durch die Teilnahme an einer kleinen fünfminütigen Umfrage dabei helfen,  dass die begrenzten Ressourcen gezielt eingesetzt werden können: https://survey.lamapoll.de/Germanwatch-Umfrage-zum-Handabdruck-2022/

In jedem Fall wird es einen eigenen Handabdruck-Blog geben, der viel Wissen und Erfahrungen aus den letzten Jahren bündeln soll. Welche Sozialen Medien Germanwatch bespielen wird, ist jedoch noch nicht final geklärt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, kann man auch den relativ neuen Newsletter von Germanwatch abonnieren, der sich auf die Kernfragen des Handabdrucks konzentriert und dadurch transformative Bildung und transformatives Engagement in den Fokus rückt.

Beginn der WinterSchool on Corporate Climate Management

Die diesjährige Veranstaltungsreihe von RENN.west „WinterSchool“ befasst sich mit dem unternehmerischen Klimamanagement. Das gemeinsame Ziel einer klimaneutralen Wirtschaft bis spätestens 2050 verändert die Rahmenbedingungen und Anforderungen für Unternehmen maßgeblich, beispielsweise durch den European Green Deal, das Festsetzen einer Taxonomie für den europäischen Finanzmarkt oder das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung.  Ein effektives und ganzheitliches Klimamanagement hat spätestens damit eine strategische Relevanz für Unternehmen und verändert Geschäftsmodelle.

Wie erstellt ein Unternehmen eine THG-Bilanz? Wann sind Produkte klimaneutral? Welche Rolle spielen die Akteur*innen in der Lieferkette? In der WinterSchool on Corporate Climate Management von RENN.west werden in vier Modulen, an jeweils zwei Terminen, die zentralen Fragestellungen des unternehmerischen Klimamanagements vorgestellt und diskutiert. Neben Impulsvorträgen und Praxisbeispielen aus Politik und Wirtschaft, bietet das Programm zahlreiche Vertiefungs-Workshops sowie Raum für Diskussionen. Die WinterSchool richtet sich an Interessierte aus Unternehmen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Weitere Infomationen finden Sie hier

Das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt Bürgerinnen und Bürger ein, mit der Wissenschaft und Forschung einen offenen Dialog auf Augenhöhe zu treten.

Als Gesellschaft stehen wir vor großen Herausforderungen. Um sie gemeinschaftlich zu bewältigen ist es entscheidend, dass wir alle uns mit den Erkenntnissen von Wissenschaft und Forschung auseinandersetzen, nachfragen und die eigene Perspektive und das eigene Wissen einbringen. Hierzu lädt der „Ideen Lauf“ als zentrale Mitmachaktion im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! ein. Fragen, die bis zum 15.04.22 eingereicht werden werden mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bevölkerung und der Wissenschaft diskutiert und in fachlichen Zusammenhang gesetzt. Das daraus entstehende Feedback wird an Forschende weitergereicht um neue Zukunftsfelder für die Forschung auszuformulieren.

Nähere Informationen zum Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! Und die Möglichkeiten Ihre Fragen einzureichen finden Sie hier.

 

REIHE N – der Nachhaltigkeitsdialog

Das neue digitale Veranstaltungsformat des Rates für Nachhaltige Entwicklung „REIHE N“ diskutiert Nachhaltigkeit konkret. Die „REIHE N“ behandelt Themenschwerpunkte aus allen sechs Transformationsbereichen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (Menschliches Wohlbefinden und Fähigkeiten, soziale Gerechtigkeit; Energiewende und Klimaschutz; Kreislaufwirtschaft; Nachhaltiges Bauen und Verkehrswende; Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme; Schadstofffreie Umwelt)

Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Seite des RNE: https://www.nachhaltigkeitsrat.de/reihe-n/

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) nimmt Stellung zu „Our Common Agenda“ der UN

Im September 2021 veröffentlichte die UN den Bericht „Our Common Agenda“. Dieser entstand im Zuge des 75 jährigen Bestehens der Vereinten Nationen (UN) und beinhaltet konkrete Vorschläge und Maßnahmen u.a. zur Reformation der Weltorganisation selbst und der Umsetzung der Agenda 2030 und des Pariser Klimaabkommens. António Guterres (UN-Generalsekretär) nennt dieses Maßnahmenpaket einen inklusiven, effektiven und vernetzten Multilateralismus.

Der RNE empfiehlt in seiner Stellungnahme zu diesem Bericht der neuen Bundesregierung, sich viele der Vorschläge des UN-Generalsekretärs zu eigen zu machen. Im Koalitionsvertrag
wird die Stärkung des Multilateralismus bereits genannt. Diese sei zu verknüpfen mit den Zielen der sozial-ökologischen Transformation auf globaler Ebene, so der RNE.

Die Stellungnahme können Sie auf der Internetseite des RNE herunterladen:

Our Common Agenda – Momentum für einen inklusiven und vernetzten Multilateralismus für nachhaltige Entwicklung

Neues BMBF Förderprogramm für Landkreise und kreisfreie Städte: „Bildungskommunen“

Mit dem neuen Förderprogramm „Bildungskommunen“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Landkreise und kreisfreie Städte bei der Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft sowie der Bewältigung drängender Herausforderungen im Bildungsbereich – von der Digitalisierung über den Aufbau neuer Kooperationen und Angebote (etwa im Rahmen der Ganztagsbetreuung) bis hin zum Ausbau zukunftsträchtiger Bildungsthemen. Jeder soll die Chance haben, individuelle Bildungsziele zu verwirklichen. Hierfür können geförderte Kommunen eigene inhaltliche Schwerpunkte setzen. Unter den Themen, die gefördert werden können, ist auch Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, alle relevanten Bildungsakteure vor Ort zu identifizieren, zu vernetzen und neue Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Akteuren und Lernorten anzubahnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pilotregionen in Hessen: Strategiepapiere online

Pilotregionen in Hessen

RENN.west hat sich gemeinsam mit den BNE-Netzwerken, einem Projekt des Hessischen Umweltministeriums, folgende Fragen gestellt: Wie können die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) umgesetzt werden? Welche Zielgruppe kann wie erreichet werden? Wie können Akteur*innen in regionale, lokale und kommunale dauerhaft eingebunden werden?

Hieraus ist die Idee von “Pilotregionen” entstanden. In einer “Pilotregion” versuchen Akteur*innen der BNE-Netzwerke mit Partner*innen regionaler, kommunaler und lokaler Bildungslandschaften über einen bestimmten Zeitraum, ausgewählte Zielgruppen oder Themen verstärkt für eine Zusammenarbeit zu gewinnen, dauerhaft in die Arbeit einzubinden und gemeinsam mit ihnen die SDGs und BNE umzusetzen. Das Vorgehen und die Ergebnisse werden in den Strategiepapieren festgehalten.

Genauso unterschiedlich wie die Regionen in Hessen sind auch die Schwerpunkte der Pilotregionen. Hier finden Sie alle bisher entstandenen Strategiepapiere:

Die BNE-Netzwerke sind ein Projekt des Hessischen Umweltministeriums.