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Digitales Dialogtreffen: N-Lounge, 27.10.2021

RENN.west lädt ein zum digitalen Dialogtreffen N-Lounge. Am 27.10.2021 von 19-21 Uhr wollen wir uns mit euch und Vertreter:innen der regionalen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft mit der Frage einer gelingenden Ernährungsstrategie für unsere Region beschäftigen.

Wir freuen uns auf unserem Podium Hans-Jürgen Müller (MdL, agrarpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen) als Vertreter der hessischen Politik-Ebene, Detlef Ruffert (Kreistagsvorsitzender Marburg-Biedenkopf), sowie Elke Neuwohner (Stadtverordnetenvorsteherin der Universitätsstadt Marburg) begrüßen zu dürfen. Unser Podium komplettiert ein:e Sprecher:in des Ernährungsrats Marburg und Umgebung (EMU). Angefragt sind außerdem Vertreter:innen der Verwaltung aus Stadt und Landkreis. Einen Impuls zu einer konkreten Ernährungsstrategie wird Daniel le Blay, ein Vertreter der Kleinstadt Mouans-Sartoux in Frankreich, geben. Diese europäische Kooperation wird durch das Deutsch-Französische Zukunftswerk ermöglicht und mit Übersetzung begleitet. Moderiert wird die Veranstaltung von Joana Klug, die manche vielleicht von der letzten Regionalkonferenz Nachhaltig Handeln in Cölbe kennen.

Zum Hintergrund: Vorläufer dieser Veranstaltung war eine Umfrage unter hiesigen Ernährungsakteur:innen im Auftrag von RENN.west durchgeführt durch das BNE-Netzwerk Nachhaltig Lernen Region Marburg gemeinsam mit dem Ernährungsrat Marburg und Umgebung. Zwischen März und Juni befragten wir über 30 Akteur:innen aus Verwaltung, Gastronomie, Handel, Ernährungsbildung, Erzeugung und Verarbeitung. Das digitale Format N-Lounge von RENN.west ermöglicht uns nun einen regionalen Dialog anzustoßen.

Wollt ihr mit dabei sein? Dann meldet euch an unter anmeldung@kollektiv-von-morgen.de. Danach erhaltet ihr den Einladungslink und weitere Informationen.

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch an die Projektkoordination wenden (Ann-Marie Weber, bne@kollektiv-von-morgen.de).

Veranstaltungsrückschau: Bio-Regio-Faire Ernährung in kommunalen Einrichtungen | RENN.west

Am 20.05.2021 fand gemeinsam mit Rhein.Main.Fair unsere Kooperationsveranstaltung „Bio-Regio-Faire Ernährung in kommunalen Einrichtungen“ als virtuelle Veranstaltung statt. Mit Vertreter*innen aus Kommunen kamen wir in den Austausch zu Wegen und Beispielen einer nachhaltigen Ernährung in kommunalen Einrichtungen.

Ob Kantinen in Behörden, Mensen in Schulen, das Catering bei Stadtfesten oder die Kaffeepause in Sitzungen, überall dort werden von Kommunen Lebensmittel und Getränke beschafft. Doch spielen Nachhaltigkeitsaspekte bei den Kaufentscheidungen eine Rolle und wie kann eine nachhaltige Beschaffung fest im kommunalen Alltag verankert werden? Dazu tauschten wir uns im Gespräch mit geladenen Gästen und rund 70 interessierten Teilnehmenden aus.

Mit einem jährlichen öffentlichen Beschaffungsvolumen von ca. 350 Milliarden Euro, kann der kommunale Einkauf direkten Einfluss auf umweltfreundliche und faire Arbeits- und Produktionsbedingungen vor Ort sowie im globalen Süden nehmen – insbesondere auch beim Thema Ernährung. Was bei Ausschreibungen diesbezüglich möglich ist und was nicht, dazu referierten Frau Gnittke, für die SKEW tätige Rechtsanwältin, und gab hier allerlei hilfreiche Praxistipps. In Workshops wurde u.a. erarbeitet, inwieweit sich die Komponenten bio – regio – fair beispielsweise im Bereich Bildung in den Alltag von Kommunen, Kitas und Schulen integrieren lassen sowie ob und wie sie die lokale Wirtschaft fördern können.

Zum Weiterlesen hier ein paar Tipps zu Praxisleitfäden und Wegweisern im Bereich öffentliche Beschaffung:

  • Praxisleitfaden für Bund, Länder und Kommunen: Sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung von Lebensmitteln
  • BUY FAIR: Leitfaden für die öffentliche Beschaffung von fair gehandelten Lebensmitteln
  • Wegweiser Vergabe von Verpflegungsleistungen – Qualitätsstandards verankern

 

Nachhaltigkeit is(s)t… – Online-Fortbildungsreihe | April bis Juli 2021

Wer heute die globale Bedeutung einer nachhaltigen Ernährung kennenlernt, kann morgen bewusste und reflektierte Ernährung- und Konsumentscheidungen treffen. Ernährungsbildung und eine Schulverpflegung, die eine zukunftsfähige Ernährungsweise vorleben, sind wichtige Säulen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie befähigt Lernende, im eigenen Handeln verantwortlich und zukunftsfähig zu entscheiden.

Die Online-Fortbildungen der Reihe „Nachhaltigkeit is(s)t…“ des Hessischen Umweltministeriums und des Hessischen Kultusministeriums führen in die jeweiligen Schwerpunktthemen ein. Beispiele gelingender Praxis verdeutlichen im Anschluss die Umsetzung im Alltag und laden zu Diskussion und Erfahrungsaustausch ein. Im Nachgang erhalten die Teilnehmenden ein Handout mit weiterführenden Informationen, Materialien und Angeboten. Die Veranstaltungen sind über die Hessische Lehrkräfteakademie akkreditiert.

Weitere Informationen unter:

https://lernarchiv.bildung.hessen.de/erziehung/umwelterziehung/fortbildungen/fortbildung_ernahrung.pdf

Dokumentation | ANU-Workshop vom 30. September 2020

Die globale Perspektive nachhaltiger Ernährung

Wie können die globalen Auswirkungen unseres Milch- und Fleischkonsums in Umweltbildung und BNE aufgegriffen werden?

Die Veröffentlichung „Die globale Perspektive nachhaltiger Ernährung in Angeboten außerschulischer Bildungseinrichtungen am Beispiel Sojaimporte“ des ANU Projekts GloPE dokumentiert die Ergebnisse des vergangenen Workshops. Neben Hintergrundwissen zum Thema Soja werden darin sechs ausgewählte Beispiele der Bildungspraxis vorgestellt – von konkreten Methoden über eine Ausstellung bis hin zu Bildungsmaterialien. Außerdem werden Veranstaltungsideen präsentiert, wie die gesammelten Beispiele in bestehende Bildungsangebote der außerschulischen Umweltbildung und der BNE eingebaut werden können.

Die Broschüre richtet sich an Multiplikator*innen und ist online kostenlos verfügbar.

Weitere Informationen unter:

www.umweltbildung.de/8547.html