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Nachhaltigkeitsbaukasten

Nachhaltigkeitsbaukasten

Im Nachhaltigkeitsbaukasten für Kommunen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen finden Sie Aktivitäten, Materialien und Fördermöglichkeiten zu allen Bereichen der Nachhaltigkeit (Bildung / Kultur, Umwelt, Soziales und Wirtschaft). Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich von mehr als 230 Einträgen inspirieren! Oder geben Sie Ihre guten Beispiele an andere interessierte Kommunen weiter – füllen Sie dazu einfach dieses kurze Formular aus.

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N-Lounge: „Stärkung regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für landwirtschaftliche Erzeugnisse“

N-Lounge: „Stärkung regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für landwirtschaftliche Erzeugnisse“

Kürzere Transportwege, höheres Tierwohl, mehr Unabhängigkeit von unsicheren Marktpreisen – viele landwirtschaftliche Betriebe würden ihre Produkte gerne in ihrer Region weiterverarbeiten lassen und vermarkten. Dafür fehlt leider oft die passende, regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsinfrastruktur. Im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg ist die Lage vor allem für tierhaltende Betriebe kompliziert: In Mengeringhausen hat vor Kurzem der letzte Schlachthof im Landkreis seine Tore geschlossen. Hofschlachtungen sind aus verschiedenen Gründen nach wie vor nicht überall realisierbar. Aber auch für manche Ackerbaukulturen wie die Linse oder manche Ölfrüchte, die für eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle spielen, fehlt eine entsprechende Verarbeitungsinfrastruktur in der Region. Im Bereich der Vermarktung fragen sich Produzent*innen und der Einzelhandel, wie Verbraucher*innen für regionale Produkte gewonnen werden können. In der N-Lounge am 7. Dezember in Korbach haben wir mit drei landwirtschaftlichen Betrieben im Projekt „100 nachhaltige Bauernhöfe“ des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, sowie mit Akteur*innen aus Politik, Lebensmittelverarbeitung und Einzelhandel darüber diskutieren, wo konkrete Herausforderungen in der regionalen Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte liegen und wie regionale Strukturen und Initiativen gestärkt werden können. Gemeinsam konnten zentrale Lösungsansätze herausgearbeitet werden:

  • Bäuerliche Erzeuger*innengemeinschaften
  • Politische Rahmenbedingungen für regionale Produktions- und Verarbeitungsstrukturen
  • Preispolitik zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit regionaler Produkte
  • Aufbau regionaler Schnittstellen für Beratung und Vernetzung
  • Regionale Wirtschaftsförderung

Die thematisierten Herausforderungen sowie die erarbeiteten Lösungsansätze sind in der verlinkten Dokumentation nachzulesen.

Neues Strategiepapier der Pilotregion Einbindung von Kommunen und Zivilgesellschaft Mittelhessen

Neues Strategiepapier der Pilotregion Einbindung von Kommunen und Zivilgesellschaft Mittelhessen

Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur*innen bei den Themen Klimaschutz und Energiewende besser in regionale, lokale und kommunale Bildungslandschaften integriert werden? Darauf haben von April bis Dezember 2022 ausgewählte Volkshochschulen des Regionalverbundes mittelhessischer Volkshochschulen gemeinsam mit dem BNE-Netzwerk Marburg als Pilotregion Antworten gesucht. Die Ergebnisse sind in dem Strategiepapier nachzulesen, das eine Orientierung und Anregungen für diejenigen geben, die dieses Ziel verfolgen. Viel Spaß beim Lesen! Zum Strategiepapier
30.11.2022: Nachhaltigkeitsgerichtstag

30.11.2022: Nachhaltigkeitsgerichtstag

Gesetze für die sozial-ökologische Transformation am Beispiel Klimaschutz

  Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Verfassung verankern? Was kann von Beispielen wie dem „Recht der Natur“ und Gesetzen für den Klimaschutz gelernt werden? Was bedeuten die schon vorhandenen verfassungsrelevanten Urteile für die Gesetzgebung sowie die Umsetzung Nachhaltiger Entwicklung? Die Zeit drängt - deshalb ist der rechtliche Rahmen entscheidend für eine erfolgreiche sozial-ökologische Transformation. Der Nachhaltigkeitsgerichtstag geht mit Expert*innen aus dem juristischen Bereich, der Nachhaltigkeitswissenschaften sowie Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft den genannten Fragestellungen nach und erarbeitet Empfehlungen für die Politik. Mehrere Nationalstaaten weltweit haben inzwischen Naturrechte in ihre Verfassungen aufgenommen, einzelne Bundesländer haben das Grundprinzip der Nachhaltigkeit in der Landesverfassung verankert. Wäre ein solcher Paradigmenwechsel auch in Deutschland und NRW denkbar? Im Fokus stehen dabei auch die Auswirkungen von Naturschutzgesetzen auf lokale und subnationale Behörden und Entscheidungsträger*innen in Bezug auf Planung, Governance, Management und Überwachungsmechanismen. Weiterhin beschäftigen wir uns mit den Zukunftsherausforderungen, die sich unter den Zielsetzungen der Nachhaltigkeit an das Umweltrecht stellen und diskutieren über Weiterentwicklungspotentiale des Umweltrechts, um wirksamer zur Umsetzung dieser Ziele beizutragen. Welche wirkungsvollen und innovativen Ansätze umweltrechtlicher Steuerung gibt es schon, welche gilt es auszumachen? 30. November 2022 | 10:00 – 16:00 Uhr | digital Zum Programm
RENN.west ARENA 2022

RENN.west ARENA 2022

Klimagerechte Energiewende und nachhaltige Landwirtschaft bestärken: Prioritäten setzen und neu denken! 10.11.2022 | 10-17 Uhr | KaEins Ökohaus Frankfurt

Wir befinden uns im Krisenmodus - steigende Energiekosten belasten das Sozial- und Wirtschaftssystem, klimapolitische Ziele unterliegen einem neuen Kontext und die planetaren Grenzen sind erschöpft.

Die ARENA stellt Synergien und mutige Lösungsansätze in den Mittelpunkt und knüpft damit an die Ergebnisse der Netzwerk- und Austauschformate des Jahres an. Mit dem Fokus auf Agrar- und Ernährungssysteme sowie Klimaschutz und Energiewende möchten wir diskutieren: Wie können Zielkonflikte und Wechselwirkungen in Einklang gebracht werden? Welche mutigen Lösungsansätze können dem Dringlichkeitsproblem begegnen? Wie gelingt eine grundlegende Transformation innerhalb bestehender Systeme?

Weitere Informationen und das komplette Programm finden Sie hier. Anmelden können Sie sich hier.

10.11.2022 – Renn.west Arena in Frankfurt

10.11.2022 - Renn.west Arena in Frankfurt

Die RENN.west ARENA 2022 stellt Synergien und mutige Lösungsansätze rund um die Themen klimagerechte Energiewende und nachhaltige Landwirtschaft in den Mittelpunkt und knüpft damit an die Ergebnisse der Netzwerk- und Austauschformate des Jahres an.

Wir befinden uns im Krisenmodus - steigende Energiekosten belasten das Sozial- und Wirtschaftssystem, klimapolitische Ziele unterliegen einem neuen Kontext und die planetaren Grenzen sind erschöpft. Kurzfristiges Handeln ist notwendig, darf aber Nachhaltigkeitszielen nicht widersprechen! Zielkonflikte werden deutlicher denn je.

Die RENN.west ARENA – die 6. Jahrestagung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West – stellt Synergien und mutige Lösungsansätze in den Mittelpunkt und knüpft damit an die Ergebnisse der Netzwerk- und Austauschformate des Jahres an. Was bedeuten die aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen für die Transformation? Mit dem Fokus auf Agrar- und Ernährungssysteme sowie Klimaschutz und Energiewende als Transformationsbereiche der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie möchten wir diskutieren: Wie können Zielkonflikte und Wechselwirkungen in Einklang gebracht werden? Welche mutigen Lösungsansätze können dem Dringlichkeitsproblem begegnen? Wie gelingt eine grundlegende Transformation innerhalb bestehender Systeme?

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und Impulse, die anschließend in einem Eckpunktepapier veröffentlicht werden. Neben dem fachlichen Austausch zu den Jahresergebnissen, dient die jährliche ARENA dem Netzwerken sowie der Würdigung der diesjährigen Preisträger*innen von Projekt Nachhaltigkeit (in den Kategorien N und Foto).

Termin: 10.11.2022 | 10:00 – 17:00 Uhr

Location: KaEins Ökohaus Frankfurt

Programm: Das Programm finden Sie in Kürze hier.

Teilnahme: Die Veranstaltung ist kostenlos. Zur Anmeldung nutzen Sie dieses Formular.

Die Ankündigung als PDF finden Sie hier.
November 2022: Digitale Kompaktreihe: Bildungslandschaften für gute Zukunft

November 2022: Digitale Kompaktreihe: Bildungslandschaften für gute Zukunft

Infos, Beispiele, Austausch bietet RENN.west Hessen in der Kompaktreihe „Bildungslandschaften für gute Zukunft“, die im November an drei digitalen Terminen und einem optionalen Präsenztreffen in Frankfurt stattfindet. Mit abwechslungsreichen Inputs, Good-Practice-Beispielen und Praxisimpulsen wirft RENN.west einen Blick auf Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung.
Neben dem theoretischen Wissenstransfer steht der Peer-Austausch zwischen Akteur*innen von Bildungslandschaften im RENN.west-Gebiet im Mittelpunkt. Dazu kommt die Bereitstellung von Informationen zum Überblick von Strukturen und Programmen regionaler, lokaler und kommunaler Bildungslandschaften sowie zur Weiterarbeit. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ob Bildungskommune, zivilgesellschaftliches BNE-Netzwerk, BiNaKom-Modellkommune, RENN.west Pilotregion, Global nachhaltige Kommune oder Quartiers-Bildungslandschaft - all diese Programme, Ansätze und Initiativen sind recht unterschiedlich und doch haben sie eines gemeinsam: Sie bringen Menschen zur Lösung von Herausforderungen ihrer Region zusammen, um gemeinsam Strategien für eine gute Zukunft zu entwickeln, dabei stehen sie vor ähnlichen Herausforderungen oder Fragestellungen. Diese möchte die Kompaktreihe beleuchten und dabei insbesondere solche zur nachhaltigen Entwicklung in den Blick nehmen. Modul 1: Das Konzept Bildungslandschaft und seine Rolle im Transformationsprozess Do 3. Nov 2022 | 13:00 – 15:30 Uhr | digital Modul 2: Wie voneinander lernen und profitieren? Gemeinsame Herausforderungen, Synergien und Konkurrenzen bestehender Strukturen und Programme von Bildungslandschaften und Netzwerken Di 8. Nov 2022 | 13:00 – 15:30 Uhr | digital Modul 3: Ins Konkrete - Fachkräftemangel im Transformationsbereich „Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme“ sowie „Klimaschutz und Energiewende“: Ein Thema für Bildungslandschaften? Di 15. Nov 2022 | 13:00 – 15:30 Uhr | digitale Optional: Präsenz Strategie-Austausch – Mobilisierung für Mehr Rückenwind 1. Dezember 2022 | 10:30 – 12:30 Uhr | Präsenzveranstaltung in Frankfurt am Main Zum Programm Zur Anmeldung 
Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2022

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2022

Mit den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) inspirieren wir Menschen in Deutschland seit nun bereits 10 Jahren zu einer nachhaltigeren Lebens- und Wirtschaftsweise und machen ihr nachhaltiges Engagement sichtbar. Zeigen Sie, dass Sie Teil der deutschen Nachhaltigkeitscommunity sind und melden Sie Ihre Aktion bei den DAN an.  Teilnehmen können alle, die sich für eine nachhaltige Zukunft engagieren: Kommunen und Städte, Bildungseinrichtungen, Arbeitnehmer- und Verbrauchervertretungen, Behörden und Ministerien, Politiker*innen, Unternehmen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Vereine oder Influencer*innen. Auch der Art der Aktion sind keine Grenzen gesetzt: Von Kleidertauschparties über Müllsammelaktionen und Repair Cafés bis hin zu Umwelttheatern oder betriebsinternen Zero-Waste-Mittagessen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Wer noch auf der Suche nach Ideen ist, kann sich auf der Website von Beispielen inspirieren lassen.

Ihre Aktion sollte zwischen dem 18. September und dem 8. Oktober 2022 stattfinden. Anmelden können Sie sie jetzt schon, und zwar hier. Weitere Informationen zur Anmeldung und Tipps finden Sie unter: www.tatenfuermorgen.de.

Sie nehmen bereits teil und wollend die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit bekannter machen und noch mehr Akteure vernetzen? Bestellen Sie die Poster zu den DAN kostenfrei unter rennwesthessen@anu-hessen.de. Jede Aktion zählt und ihr macht den Unterschied!

Projekt N 2022: Jetzt bewerben

Projekt N 2022: Jetzt bewerben

Bewerbungsfirst gestartet:  Projekt Nachhaltigkeit – Zukunftsgestaltung mit Leidenschaft 

Der Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit – Zukunftsgestaltung mit Leidenschaft" geht in die nächste Runde! Vom 20. Mai bis zum 04. Juli werden Initiativen und Projekte gesucht, die sich für eine Nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen. 2022 wird der Preis erstmals in drei Kategorien vergeben: 
  • Kategorie Zukunft – Transformation für innovative Projekte  
  • Kategorie N – Jetzt und vor Ort für lokale Initiativen  
  • Kategorie Foto – Zukunft im Bild für inspirierende Fotografien. 
Zusätzlich zu einer finanziellen Prämie bietet die Auszeichnung einen großen Mehrwert für die Preisträger*innen: sie erhalten Zugang zu einem engagierten, regionalen und bundesweiten Netzwerk, bekommen verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit sowie die Chance, den öffentlichen Diskurs zu prägen und neue Unterstützer*innen für ihr Projekt zu gewinnen. Die vier Preisträger*innen der Kategorie Zukunft erhalten außerdem eine Auszeichnung auf Bundesebene. Die Fotos werden bundesweit durch die RENN und den RNE veröffentlicht.    Die Bewerbungskriterien, weitere Informationen und die Bewerbungsmaske finden Sie unter: www.wettbewerb-projektn.de  Gerne weitersagen!  Bitte teilen Sie diese Information in Ihrem Netzwerk und regen Sie Engagierte an, teilzunehmen!Im Medienbereich von „Projekt Nachhaltigkeit“ stellen wir Ihnen Material für die Bewerbung wie Infoblätter, Pressemeldungen und Logos zur Verfügung. Teilen Sie die Ankündigung auch gerne auf den Social Media Kanälen (Facebook | Instagram | #ProjektNachhaltigkeit) (Foto: @ThisIsEngineering/Pexels)
Auftakt des N Forum im digitalen Raum

Auftakt des N Forum im digitalen Raum

Der Auftakt des N-Forums fand virtuell am 5. April statt. Neben interaktiven Arbeitsphasen zur Gestaltung des N-Forums diskutierten die Mitglieder in Kleingruppen zu der Frage, welche Rolle Bildung einnehmen kann, um die Transformation zu fördern- und wie Sektoren dafür zusammenarbeiten können.

Zudem gab es Inputs von Expert*innen: Christina Camier vom IASS Potsdam hat im Transformationsbereich Klimaschutz den Hebel der „Gesellschaftlichen Teilhabe und Mobilisierung" und das Konzept der „gesellschaftlichen Resonanzfähigkeit" in den Blick genommen. Zentrale Aussage des Inputs von Frau Camier war, dass es bei Beteiligungen immer um das Aushandeln von Kompromissen gehe. Ihr Learning, Zielkonflikte transparent zu kommunizieren, Aushandlungsprozesse sichtbar zu machen und deren Ergebnisse mitzuteilen, stellte sie als Erfolgsfaktor für Beteiligungen dar.

Alexandra Böckel präsentierte die Arbeit des Freiwilligenzentrum Gießens, das im Rahmen einer Pilotregion zum Thema „Demokratie, Teilhabe und Ehrenamt“ mit einem Fokus auf Engagement für den Klimaschutz gearbeitet hat.